Moorbrand auf WTD91: Erste Messergebnisse der Bundeswehr zeigen keine Strahlenbelastung

Meppen – Erste Messergebnisse der Bundeswehr zeigen keine Strahlenbelastungen im Bezug auf den Moorbrand der WTD91 in Meppen. Es gebe nach wie vor keinerlei Hinweise darauf, dass in der Vergangenheit uranhaltige Munition verschossen wurde, so die Bundeswehr in einer Pressemitteilung. Die aktuellen Analysen von Boden- und Luftproben würden rein vorsorglich durchgeführt, um Sorgen der Einsatzkräfte und der Bevölkerung auszuräumen. Die Messungen werden nach Abschluss der Auswertung veröffentlicht. Außerdem finden aktuell Wasseranalysen statt, um eine Quecksilberbelastung auszuschließen. In der kommenden Woche soll es dann die große Wasseruntersuchung geben. Über die Ergebnisse werde die Bundeswehr weiterhin berichten. /nh

Freies WLAN für den Speller Markelo-Platz

Spelle – Ab sofort steht für Bürgerinnen und Bürger, sowie Gäste am Speller Markelo-Platz freies WLAN zur Verfügung. Laut Pressemitteilung der Samtgemeinde solle damit die Aufenthaltsqualität in der Ortsmitte weiter gestärkt werden. Die Samtgemeinde stellt das WLAN Netz in Kooperation mit dem Unternehmen Rekers Digitaltechnik bereit. Nutzer müssten sich lediglich in dem vorhandenen Netzwerk anmelden. Für die Zukunft sei geplant auch an weiteren Konzentrationspunkten innerhalb der Samtgemeinde freies WLAN zu installieren, so der Erste Samtgemeinderat Stefan Lohaus. /nh

Moorbrand auf WTD91: Landrat Winter weist Vorwürfe der Falschinformation erneut deutlich zurück – Kritik an Bundeswehr

Emsland – In einer weiteren Mitteilung des Landkreises Emsland hat Landrat Reinhard Winter die Vorwürfe der Falschinformationen an die Bevölkerung im Bezug auf den Moorbrand in Meppen erneut deutlich zurückgewiesen. Die Behauptungen der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) seien belegbar nicht wahr, so Landrat Reinhard Winter. Es würden Messungen vom 18. September durch den ABC-Gefahrenzug des Landkreises Leer vorliegen, die zeigen, dass weder Bevölkerung noch Einsatzkräfte einer akuten Gesundheitsgefährdung ausgesetzt waren. Dies bestätige auch das Niedersächsische Landesgesundheitsamt und weitere Untersuchungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen. Auch der Vorwurf der NOZ, die betroffene Pressemitteilung des Landkreises sei gelöscht worden, dementiert Winter. Diese sei weiterhin im Pressearchiv unter www.emsland.de abrufbar. Außerdem fordert Winter die Bundeswehr erneut auf, eine lückenlose Aufklärung zu betreiben und alle Messdaten umgehend zu veröffentlichen. Es könne nicht sein, dass der Bundeswehr erst jetzt einfalle, dass möglicherweise radioaktive Strahlung oder giftige Schwermetalle freigesetzt wurden, so der Landrat weiter. /nh

Moorbrand in Meppen: Bundestagsabgeordnete Polat kritisiert erneut Informationspolitik

Meppen – Filiz Polat, Bundestagsabgeordnete vom Bündis 90/Die Grünen, kritisiert die Informationspolitik der Bundeswehr und des Verteidigungsministeriums im Zusammenhang mit dem Moorbrand in Meppen erneut scharf. Keiner wisse so recht, wer in im Bezug auf Schadstoffe wann und was gemessen habe und trotzdem würde frühzeitig Entwarnung gegeben, so Polat. Sie könne gut nachvollziehen, dass die Einsatzkräfte vor Ort und die Bürger zutiefst verunsichert seien. Da von Anfang an klar war, auf was für einem Gelände der Brand ausgebrochen ist, erwarte sie, dass die Bundeswehr sofort Messungen vorbereite und diese auch durchführe. Nach den jüngsten Entwicklungen sei eine lückenlose Aufklärung dringlicher denn je. Die Aufklärungsarbeit müsse zudem transparenter werden./wp

Grafschafter CDU nominiert Uwe Fietzek als Kandidat für die Landratswahl 2019

Grafschaft Bentheim – Die Grafschafter CDU hat am Vormittag ihren designierten Kandidaten für die Landratswahl im kommenden Jahr vorgestellt. Es handelt sich dabei um den derzeitigen ersten Kreisrat Uwe Fietzek. Mit Uwe Fietzek könne man einen erfahrenen Kandidaten vorstellen, der alles mitbringe, was man sich für einen Landrat wünschen könne, so der Grafschafter CDU-Kreisvorsitzende Reinhold Hilbers. Als allgemeiner Vertreter des amtierenden Landrats habe Fietzek bereits große Erfahrungen in der Verwaltung gesammelt. Fietzek selbst gibt an, er freue sich auf die Herausforderungen und wünsche sich einen fairen Wahlkampf um die besten Ideen für die Grafschaft. Er sei sich sicher, mit seiner Erfahrung und seinem beruflichen Werdegang das nötige Rüstzeug mitzubringen, um die Kreisverwaltung zu leiten und die Grafschaft positiv weiterzuentwickeln. Der Kreisvorstand der Grafschafter CDU hat bereits für Uwe Fietzek gestimmt. Die offizielle Nominierung soll im Rahmen einer Mitgliederversammlung am 24. November folgen. Dabei sind alle Mitglieder der Grafschafter CDU stimmberechtigt./wp

Arbeitsmaschinen in Papenburg gestohlen

Papenburg – Unbekannte haben zwischen Dienstagabend und gestern Morgen einen Container auf einer Baustelle an der Papenburger Wilhelmstraße aufgebrochen. Die Täter stahlen mehrere Arbeitsmaschinen aus dem Container. Das Diebesgut hat einen Wert von mehreren tausend Euro. Die Polizei sucht Zeugen./wp

600 Liter Diesel in Laar gestohlen

Laar – Zwischen Dienstagnachmittag und gestern Morgen haben in Laar Kraftstoffdiebe zugeschlagen. An der Straße Brookdiek zapften die Unbekannten rund 600 Liter Diesel aus zwei Baufahrzeugen ab. Es entstand ein Schaden von rund 1000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden./wp

20.000 Euro Schaden: Brunnen an Meppener Seniorenheim beschädigt

Meppen – Unbekannte haben zwischen dem vergangenen Freitag und Sonntag einen Springbrunnen auf dem Gelände eines Meppener Seniorenheims an der Ludwigstraße beschädigt. Die Täter verursachten einen Schaden von rund 20.000 Euro. Der Schaden könnte möglicherweise am Rande des Fußballspiels zwischen dem SV Meppen und Eintracht Braunschweig entstanden sein. Da das Seniorenheim sich in der Nähe der Hänsch Arena befindet, kommen dort viele Fans auf dem Weg ins Stadion vorbei. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden./wp

Infoveranstaltung geplant: Spielplätze in Nordhorner Blumensiedlung sollen angepasst werden

Nordhorn – Die Stadt Nordhorn veranstaltet Mitte Oktober eine Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema „Spiel- und Quartiersplatzkonzept für die Blumensiedlung“. In der Blumensiedlung sind diverse Veränderungen geplant, um die Nordhorner Spielplatzlandschaft an den heutigen Bedarf anzupassen, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Wie zuvor bereits in den Stadtteilen Deegfeld und Blanke sollen bestimmte Plätze geschlossen werden. Andere Spielplätze sollen im Gegenzug deutlich aufgewertet werden. Insgesamt möchte man so eine höhere Qualität und Nutzbarkeit der Plätze erreichen. Die Pläne werden am 17. Oktober von 17:30 bis 20:00 Uhr im Jugendzentrum an der Denekamper Straße 26 vorgestellt. Eine Anmeldung für den offenen Bürgerinfomarkt ist nicht erforderlich. Anregungen und Ideen der Teilnehmer sind ausdrücklich erwünscht./wp

88-Jähriger bei Unfall in Lingen schwer verletzt

Lingen – Ein 88-jähriger Autofahrer hat gestern Abend im Lingener Ortsteil Schepsdorf die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sich schwer verletzt. Der Mann war auf der Nordhorner Straße in Richtung B 213 unterwegs. In einer Kurve stieß er gegen eine Leitplanke und rutschte in einen Graben. Der schwer verletzte Mann wurde ins Krankenhaus gebracht./wp

60.000 Euro Schaden bei Schiffskollision in Emsbüren

Emsbüren – In der Schleuse Gleesen in Emsbüren sind am Mittwochmorgen zwei Binnenschiffe zusammengestoßen. Bei dem Unfall entstand ein hoher Sachschaden. Die Schiffe stießen im Bugbereich zusammen. Wie genau es zu dem Unfall gekommen ist, ist noch nicht. Die Schiffsführer machen unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 60.000 Euro. Beide Schiffe konnten die Fahrt nach dem Unfall fortsetzen./wp

Rollerfahrer bei Unfall in Nordhorn schwer verletzt

Nordhorn – Ein Rollerfahrer ist gestern Nachmittag bei einem Unfall auf der Niedersachsenstraße in Nordhorn verletzt worden. Ein 42-jähriger Autofahrer übersah den Mann, als er rückwärts aus einer Hofeinfahrt fuhr. Er stieß mit dem 31-jährigen Rollerfahrer zusammen. Dieser stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte den Mann ins Krankenhaus./wp

Moorbrand in Meppen: Landkreis Emsland bezieht Stellung zum Vorwurf der zu frühen Entwarnung

Emsland – Der Landkreis Emsland hat sich zu dem Vorwurf geäußert, die Bundeswehr und der Kreis hätten im Zusammenhang mit dem Moorbrand in Meppen zu früh eine Entwarnung im Bezug auf gesundheitliche Gefährdungen gegeben. Der Vorwurf sei für den Landkreis nicht nachvollziehbar, heißt es in einer Pressemitteilung. Es sei frühzeitig eine Warnung ergangen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Während der stärksten Rauchentwicklung in der Nacht auf den 19. September habe der ABC Zug aus Leer zudem im Auftrag der Bundeswehr Messungen der Brandgase durchgeführt. Aus den gemessenen Werten habe sich keine akute Gefahrensituation ergeben, die weitere Maßnahmen erforderlich gemacht hätte. In enger Abstimmung mit dem Fachbereich Gesundheit und dem niedersächsischen Landesgesundheitsamt habe man deshalb am 19. September deutlich gemacht, dass keine akute Gesundheitsgefährdung bestand, so Landrat Reinhard Winter. Dass die Bundeswehr entsprechende Messwerte bis dato nicht veröffentlicht hat, heiße nicht, dass diese nicht erhoben wurden, so der Landrat weiter. Der Vorwurf, es habe eine zu frühe Entwarnung gegeben und Messungen hätten teils nicht stattgefunden, steht seit gestern im Raum./wp

Paar aus Werlte muss sich für Betrug vor Landgericht verantworten

Werlte – Ein 41-jähriger Mann und eine 43-jährige Frau aus Werlte müssen sich heute vor dem Osnabrücker Landgericht verantworten. Die Angeklagte soll im März 2017 online einen Damenring auf den Namen einer Zeugin bestellt haben. Als Lieferadresse soll sie ihre eigene Adresse angegeben haben. Den Ring soll sie, wie von vornherein geplant, nicht bezahlt haben. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, ebenfalls online drei Uhren im Namen verschiedener Zeuginnen bestellt zu haben. Auch er soll die Lieferungen nicht bezahlt haben. Das Amtsgericht Meppen hatte den Angeklagten bereits im Mai 2018 wegen Betruges in drei Fällen zu einer Gesamtgeldstrafe von 2.400 Euro verurteilt. Die Angeklagte war vom Amtsgericht Meppen zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt worden. Zu dem Termin heute sind vier Zeugen geladen. /lm

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