Fünf Männer zu Ständigen Diakonen geweiht, darunter zwei Emsländer

Bischof Franz-Josef Bode hat heute im Osnabrücker Dom fünf Männer zu Ständigen Diakonen geweiht. Sie werden künftig in ihren Heimatgemeinden nebenamtlich tätig sein und üben weiterhin ihren Zivilberuf aus. Geweiht wurden auch die beiden Emsländer Reinhard Wilkens der Pfarreiengemeinschaft Maria Magdalena, St. Petrus in Ketten in Heede und Wilfried Zumsande der Pfarreiengemeinschaft Aschendorf-Rhede. Der Weihegottesdienst fand coronabedingt nur im kleinen Kreis statt. In seiner Predigt widmete sich Bischof Bode dem Thema des Diakon als Diener Gottes und der Menschen. Diakone dürfen unter anderem taufen und predigen, aber nicht die heilige Messe leiten und die Beichte abnehmen. Vor ihrer Weihe haben die Kandidaten eine mehrjährige Ausbildung absolviert. Dazu gehörten unter anderem Predigtlehre, Bibeltheologie sowie Praktika in sozialen Einrichtungen. Insgesamt sind 71 Diakone im Bistum Osnabrück tätig, 42 von ihnen üben ihren Dienst neben ihrem Zivilberuf aus.

Foto © Bistum Osnabrück

Viehtransporter in Rhede umgekippt

Heute Morgen ist in Rhede ein Viehtransporter auf die Seite gekippt. Weder Menschen, noch Tiere sind bei dem Unfall verletzt worden. Der Fahrer des Viehtransporters war auf der Hauptstraße in Richtung Dörpen unterwegs. In einer Kurve blockierten nach Polizeiangaben die Reifen. Der Anhänger kippte auf die Seite. Einige Schweine liefen auf die Fahrbahn, konnten aber wieder eingefangen und umgeladen werden. Die Polizei geht davon aus, dass ein technischer Defekt Ursache für das Blockieren der Reifen war.

19-Jähriger nach Unfall schlafend in seinem Auto gefunden

Ein 19-jähriger Autofahrer ist in der Nacht zu Montag nach einem Unfall in Rhede am Steuer seines Fahrzeugs eingeschlafen. Eine Zeugin entdeckte den verunglückten Pkw gegen 1:10 Uhr auf der Bellingwolder Straße. Dort versperrte das Auto die Zufahrt zu einem Kreisverkehr. Der Fahrer war bei dem vorausgegangenen Unfall nicht verletzt worden, er schlief im Auto. Möglicherweise stand der junge Mann unter Drogen. Sein Fahrzeug war an der rechten Seite beschädigt und hatte zwei aufgeplatzte Reifen. Die Polizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden.

(Symbolbild)

Tresor aus Bäckerei in Rhede gestohlen

Unbekannte sind in der Nacht zu gestern in eine Bäckerei an der Meppener Straße in Rhede eingebrochen. Die Täter stahlen einen Tresor, brachen einen Spint aus und entwendeten daraus ein Tablet. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Die Polizei sucht Zeugen.

Mähdrescher aufgebrochen und GPS-Sender gestohlen

Am Wochenende haben Unbekannte in Rhede einen Mähdrescher aufgebrochen und daraus u.a. einen GPS-Sender gestohlen. Der Mähdrescher stand geparkt auf einem Hof an der Zollstraße. Die Tat ereignete sich zwischen Samstag um 22:30 Uhr und Sonntag um 08:30 Uhr. Es entstand ein Sachschaden von 8000 Euro. Die Polizei sucht Zeugen.

Mehrere tausend Euro Schaden bei Brand in Partyhütte

In Rhede ist heute ein Feuer in einer Partyhütte am Aulkenweg ausgebrochen. Die Feuerwehren wurden gegen 08:20 Uhr alarmiert. 35 Einsatzkräfte aus Rhede, Heede und Aschendorf löschten den Brand in der zehn mal acht Meter großen Holzhütte. Personen wurden nicht verletzt, Gefahr für ein angrenzendes Wohnhaus bestand nicht. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Gedenkstein für zivile Opfer des Zweiten Weltkrieges in Rhede enthüllt

Mehr als 60 Millionen Menschen fanden im zweiten Weltkrieg den Tod. Das waren neben Soldaten natürlich unzählige Zivilisten. Die Gemeinde Rhede hatte an der Alten Kirche bereits einen Soldatenfriedhof. Jetzt wurde auch den acht zivilen Opfern der Gemeinde ein sichtbares Zeichen gesetzt. In der vergangenen Woche enthüllten Landrat Marc-André Burgdorf, Gemeindebürgermeister Jens Willerding und die Brüder Hermann und Albert Vinke einen Gedenkstein an der Alten Rheder Kirche. Albert Vinke ist Heimforscher und Ehrenbürger der Gemeinde, er war während der Kriegshandlungen in Rhede acht Jahre alt und er hat sich mit dafür eingesetzt, dass dieser Gedenkstein jetzt da ist:

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Sieltor-Anlage in Rhede erfolgreich saniert

Das Wort “-siel” kennen viele wahrscheinlich erstmal als Endung vieler Orte entlang der Küste: Bensersiel, Neuharlingersiel oder Greetsiel beispielsweise. Diese Ortsnamens-Endung hängt mit einem Bauwerk zusammen. Ein Siel ist nämlich ein Gewässerdurchlass üblicherweise in einem Deich. Eine Art Ventil – wenn auf einer Seite des Deiches zu viel Wasser ist, kann über ein Siel quasi Entwässert werden. Rhede im nördlichen Emsland heißt nicht Rhedersiel, dennoch steht dort die letzte Sieltoranlange im Emsland. Und die ist jetzt aufwändig saniert worden. Ems-Vechte-Welle Reporter Daniel Stuckenberg berichtet.

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Anhänger mit Traktor kippt auf A 31 bei Rhede um

Bei einem Unfall auf der A 31 bei Rhede ist gestern Abend ein mit einem Traktor beladener Anhänger umgekippt. Eine 53-jährige Autofahrerin war mit ihrem Geländewagen samt Anhänger in Richtung Bottrop unterwegs. Der Anhänger geriet aus unklarer Ursache ins Schleudern und kippte schließlich mitsamt des Traktors auf die Seite. Beide Fahrstreifen wurden blockiert. Mit der Hilfe einiger Ersthelfer konnten sowohl der Pkw der Frau als auch der Anhänger mit dem Traktor geborgen werden. Es entstand ein Schaden von etwa 5.000 Euro. Die Autobahn wurde an der Unfallstelle für Reinigungsarbeiten bis in den späten Abend gesperrt.

Wohn- und Geschäftshaus in Rhede abgebrannt

Heute Nachmittag ist in Rhede ein Wohn- und Geschäftshaus abgebrannt. Menschen wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt. Alle acht Bewohner konnten sich offenbar unverletzt aus dem Gebäude befreien. Das Feuer war um kurz nach 15 Uhr in der Burgstraße ausgebrochen. Als die Feuerwehr an der Brandstelle ankam, stand der Dachstuhl des Gebäudes laut Polizei komplett in Flammen. Rund um das Wohn- und Geschäftshaus wurde der Straßenverkehr durch eine erhebliche Rauchentwicklung behindert. Über die Brandursache gibt es noch keine Informationen. Auch über die Schadenshöhe ist noch nichts bekannt.

Foto (c) Stadt Papenburg / Feuerwehr