Bei einem Unfall auf der Landstraße 30 in Lorup ist am Nachmittag eine Radfahrerin tödlich verletzt worden. Nach Polizeiangaben war eine 39-jährige Autofahrerin gegen 15:34 Uhr mit ihrem Fahrzeug aus Richtung Werlte kommend auf der Landesstraße unterwegs. Eine 77-jährige Pedelec-Fahrerin und ihr 78 Jahre alter Ehemann fuhren auf dem rechtsseitigen Radweg der L30 in gleicher Richtung. Unmittelbar bevor die Autofahrerin an ihr vorbeifahren wollte, fuhr die 77-Jährige unvermittelt über die Fahrbahn nach links in Richtung der Einmündung “Am Walde”. Die Autofahrerin versuchte auszuweichen, konnte den Unfall aber nicht mehr verhindern. Trotz Reanimationsmaßnahmen verstarb die Pedelec-Fahrerin noch an der Unfallstelle.
Lore- und Hennistraße in Nordhorn erneuert
Die Lore- und Hennistraße in Nordhorn sind erneuert und nun symbolisch wieder freigegeben worden. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurden in beiden Straßen die Verkehrsflächen erneuert und die darunter liegenden Kanäle ausgetauscht. Durch das wasserdurchlässige Pflastersystem kann Regenwasser versickern und die Kanalisation entlastet. Die verwendeten Steine speichern zudem einen Teil des Wassers und geben es durch Verdunstung wieder ab, was bei Hitze zu einem kühlenden Effekt führt. Auch neue Grünbeete und Bäume tragen zur Klimaanpassung bei. Während die Bäume in der Hennistraße schon gepflanzt wurden, sollen diese Arbeiten in der Lorestraße im Spätherbst folgen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund eine Million Euro. Im Rahmen des Stadtumbaus Blanke werden förderfähige Kosten im Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ zu zwei Dritteln aus Mitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen gefördert.
Foto © Stadt Nordhorn
NABU weist auf Europäische Bürgerinitiative “Rechte der Natur” hin
Der Naturschutzbund (NABU) Emsland/Grafschaft Bentheim weist auf die Europäische Bürgerinitiative “Rechte der Natur” hin. Die Initiative will Flüssen, Wäldern und Mooren eigene Rechte geben. Ab dem 13. Oktober können Bürgerinnen und Bürger die Idee im Rahmen einer europaweiten Unterschriftensammlung unterstützen. Mit der Initiative soll erreicht werden, dass Ökosysteme künftig einen eigenen rechtlichen Status erhalten. Bürgerinnen, Bürger oder Gemeinschaften sollen sie vertreten und ihre Rechte geltend machen können. Dies solle der Arbeit von Naturschutzverbänden eine zusätzliche rechtliche Grundlage geben. Für die Bürgerinitiative müssen mindestens eine Million gültige Unterschriften aus mindestens sieben EU-Mitgliedsstaaten gesammelt werden. Dann muss sich die Europäische Kommission mit dem Anliegen befassen. Weitere Informationen gibt es unter www.rechte-der-natur.de.
Zigaretten im Wert von rund 250.000 Euro aus Container in Salzbergen gestohlen
In Salzbergen haben Unbekannte Zigaretten aus einem Container gestohlen. Nach Polizeiangaben verschafften sich zwischen gestern, 17:50 Uhr, und heute, 02:55 Uhr, die Täter gewaltsam Zugang zu dem Container auf einem Rasthof an der Straße Holsterfeld. Sie nahmen Zigaretten im Wert von rund 250.000 Euro mit. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise.
Verkehrseinschränkungen an der Enschedestraße in Nordhorn ab Montag
Ab dem kommenden Montag kommt es an der Enschedestraße in Nordhorn zu Verkehrseinschränkungen. Grund ist laut der Stadt die Erneuerung von Schmutzwasserschächten und die anschließende Sanierung der Fahrbahndecke. Die Arbeiten sollen bis Dezember andauern. Die Betriebe im Gewerbegebiet bleiben weiterhin erreichbar. Für die Arbeiten wird die Straße größtenteils halbseitig gesperrt. Zum Abschluss der Sanierung soll es eine Vollsperrung geben. Die Stadt geht von Gesamtkosten von rund 340.000 Euro für die Maßnahme aus.
Laubbläser aus Mehrparteienhaus in Meppen gestohlen
In Meppen haben Unbekannte gestern einen Laubbläser aus einem Mehrparteienhaus gestohlen. Laut einer Polizeimitteilung kam es zwischen 00:30 und 06:45 Uhr zu der Tat an der Straße Deichort. Die Täter brachen in ein Mehrparteienhaus ein und nahmen einen Laubbläser mit. Die Polizei sucht Zeugen der Tat.
Schmuck aus Einfamilienhaus in Papenburg gestohlen
Bei einem Einbruch in Papenburg haben Unbekannte Schmuck gestohlen. Wie die Polizei mitteilt, drangen die Täter gestern zwischen 18:30 Uhr und 23 Uhr in ein Einfamilienhaus an der Langeooger Straße ein. Sie durchsuchten die Räume und stahlen Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro. Anschließend flohen die Täter in unbekannte Richtung. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Auseinandersetzung in Bus: 66-jähriger Busfahrer in Papenburg verletzt
Bei einer Auseinandersetzung in einem Linienbus in Papenburg ist gestern ein 66-jähriger Busfahrer leicht verletzt worden. Nach Polizeiangaben pöbelte ein bislang unbekannter Fahrgast gegen 12:30 Uhr gegen den Busfahrer. An der Haltestelle “Alte Schule” forderte der Busfahrer den Mann auf, den Bus zu verlassen. Da der Unbekannte der Aufforderung nicht nachkam, kam es zur Auseinandersetzung. Dabei wurde der Busfahrer verletzt. An einer roten Ampel floh der Unbekannte. Er wird als etwa 60 Jahre alt und 1,75 Meter groß beschrieben. Er soll dunkle, lockige Haare gehabt und eine Jeans und einen weißen Pullover getragen haben. Wer den Vorfall beobachtet hat, sollte sich bei der Polizei melden.
Mülltonnen in Schüttorf in Brand geraten
In Schüttorf sind in der Nacht zu heute mehrere Mülltonnen in Brand geraten. Nach Angaben der Polizei fingen die Mülltonnen in der Nähe eines Schulgebäudes gegen 00:05 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache Feuer. Die Freiwillige Feuerwehr Schüttorf löschte den Brand. Die Ermittlungen zur Ursache laufen. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise.
Nikotin Liquids aus Kiosk in Meppen gestohlen
Ein Unbekannter hat in Meppen Nikotin Liquids aus einem Kiosk gestohlen. Wie die Polizei mitteilt, brach der Täter gestern gegen 03:01 Uhr in den Verkaufsautomaten des Kiosks an der Burgstraße ein und stahlen mehrere Nikotin Liquids. Es entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden.
Ergebnisse der Studie zum geistlichen Missbrauch in den Bistümern Osnabrück und Münster vorgestellt
An der Universität Münster sind heute die Ergebnisse einer Studie zum geistlichen Missbrauch in den Bistümern Osnabrück und Münster vorgestellt worden. Das hat das Bistum Osnabrück mitgeteilt. Im Rahmen der Studie wurden seit 2023 unter anderem Erfahrungen von Betroffenen und historische Akten zu den untersuchten Glaubensgemeinschaften “Totus Tuus” und “Christusgemeinschaft” ausgewertet. Auftraggeber waren die Bistümer Osnabrück und Münster sowie die Kongregation der Thuiner Franziskanerinnen und die Deutsche Bischofskonferenz. In einer ersten Reaktion betonten diese das Leid der Betroffenen. Die Studie zeige vor allem, welche Faktoren geistlichen Missbrauch begünstigen und wie er künftig verhindert werden kann. Die Ergebnisse sollen zunächst in den Bistümern ausgewertet werden. Anfang Oktober sollen die daraus gewonnen Erkenntnisse und nächste Schritte vorgestellt werden.
Schulte-Gruppe eröffnet neuen Standort in Lingen
Die Schulte-Gruppe hat einen neuen Standort in Lingen eröffnet. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sind nach der Übernahme der heutigen Kirchhoff Straßen- und Landschaftsbau GmbH & Co. KG und der Ems-Bau GmbH & Co. KG beide Unternehmen unter einem Dach angesiedelt. Mit dem neuen gemeinsamen Standort im Gewerbegebiet Lingen-Nord sollen die Aktivitäten der Unternehmensgruppe gebündelt und die Zusammenarbeit der Unternehmen erleichtert werden. Die Schulte-Gruppe ist unter anderem um Hoch- und Tiefbau tätig und beschäftigt in Lingen rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Umfrage: Wahldebakel der CDU – Wie soll es weitergehen?
Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Lingen zwischen Dieter Krone und Jens Hofschröer
Kriminalprävention: Der Zuschauereffekt
Sportvorschau: Fußball und Volleyball auf der Agenda
Schadstoffmobil ab Montag im Emsland unterwegs
Ab dem kommenden Montag ist das Schadstoffmobil wieder im Emsland unterwegs. Nach Angaben des Landkreises können Bürgerinnen und Bürger ihre schadstoffhaltigen Abfälle wie Allzweckreiniger und Backofenreiniger an mehr als 60 Haltepunkten abgeben. Auch Haushaltsbatterien, alte Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Toner- bzw. Druckerkartuschen, und Medikamente können in haushaltsüblichen Mengen beim Schadstoffmobil entsorgt werden. Nicht angenommen werden unter anderem Altöle, Fahrrad-Akkus oder Autobatterien sowie Elektroaltgeräte. Eine Übersicht über die Haltepunkte des Schadstoffmobils und weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Abfallwirtschaftsbetriebe des Landkreises Emsland.
Grafschafter Kreistag stimmt Unterzeichnung von Absichtserklärung mit Provinz Overijssel zu
Der Grafschafter Kreistag hat grünes Licht für eine geplante Zusammenarbeit mit der niederländischen Provinz Overijssel gegeben. Nach Informationen des NDR stimmte der Kreistag in seiner gestrigen Sitzung der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Erkundung und Entwicklung von Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Resilienz und Verteidigung zu. Geplant ist eine Nutzung des ehemaligen Bundeswehrdepots in Itterbeck für die militärische Grundausbildung niederländischer Rekruten. Zudem wollen beide Regionen ihre Zusammenarbeit auch in den Bereichen Wirtschaft, Forschung und Infrastruktur ausbauen. Die Absichtserklärung solle im Oktober unterzeichnet werden.
Anmeldungen für Flohmarkt beim Nordhorner Spieletag möglich
Interessierte können sich ab sofort für einen Verkaufsstand beim Spielzeugflohmarkt im Rahmen des Nordhorner Spieletags am 14. November anmelden. In der Alten Weberei dreht sich an diesem Tag zwischen 10 und 17 Uhr alles ums Spielen, Mitmachen und Entdecken. Laut einer Mitteilung der Stadt sind die Stände auf dem Flohmarkt ausschließlich für Privatpersonen vorgesehen. Wer nicht mehr benötigtes Spielzeug verkaufen möchte, kann sich unter www.ferienpass-nordhorn.de anmelden. Die Standgebühr beträgt sieben Euro. Weitere Informationen gibt es ebenfalls online bei der Stadt Nordhorn, telefonisch unter 05921 878-436 oder per E-Mail an ferienpass@nordhorn.de.
Grafschafter Landfrauen übergeben der Kreisverwaltung Erntegaben
Die Grafschafter Landfrauen haben der Kreisverwaltung traditionell zahlreiche Erntegaben übergeben. Wie der Landkreis Grafschaft Bentheim mitteilt, wurde die farbenfrohe Zusammenstellung im Grafschafter Kreishaus in Nordhorn ausgestellt. Die Erntekrone steht für Dankbarkeit, die Arbeit vieler und das, was gemeinsam geschaffen wird, so Gesiene Koelmann vom Kreisvorstand der Grafschafter Landfrauen. Zugleich heben die Erntegaben das Engagement der Landfrauen in der regionalen Landwirtschaft und für den ländlichen Raum hervor. Seit mehr als 18 Jahren überbringen die Landfrauen der Kreisverwaltung die Erntegaben jährlich vor dem Erntedankfest.
Foto © Landkreis Grafschaft Bentheim
Reformierter Bund ist für Hauptversammlung für drei Tage in Nordhorn
Der Reformierte Bund veranstaltet seit gestern seine Hauptversammlung in Nordhorn. Die dreitägige Tagung steht laut einer Mitteilung des Reformierten Bundes unter dem Thema “Recht und Rechtsstaatlichkeit aus reformierter Perspektive”. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprechen über die Verantwortung der Kirche angesichts rechtsextremer Parteien und Strömungen in Deutschland. Gastgeberin der Veranstaltung ist die evangelisch-altreformierte Kirche in Nordhorn. Zum Auftakt sprach Bernd Becker, Moderator des Reformierten Bundes, unter anderem über den Rechtsdruck und die Frage, an welcher Stelle die Kirche Verantwortung übernehmen müsse. Der Reformierte Bund ist der Dachverband der bundesweit rund 1,5 Millionen reformierten Gemeindeglieder. Zu der Hauptversammlung kommen die Mitglieder alle zwei Jahre zusammen.
Pläne für Hospiz in Thuine im Gemeinderat vorgestellt
Die möglichen Investoren des Hospizes St. Veronika in Thuine haben ihre Pläne erstmals dem Gemeinderat vorgestellt. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ). Geplant seien weiterhin der Erhalt des Standortes sowie die Erweiterung von acht auf zwölf Plätze. Zudem solle es betreutes Wohnen, eine Tagespflege und eine Pflege-Wohngemeinschaft geben. Nach der Insolvenz des Elisabeth-Krankenhauses in Thuine war bereits im vergangenen Juli bekannt geworden, dass das Hospiz von Investoren übernommen werden soll. Nach Informationen der Zeitung handelt es sich dabei um einen Investor aus dem Pflegebereich und einen Architekten beziehungsweise Projektentwickler. Noch seien nicht alle Verträge unterschrieben. Es müsse unter anderem noch die Gemeinnützigkeit geklärt werden. Erst im Anschluss sollen die Pläne öffentlich vorgestellt werden.