23-Jährige mit gefälschtem Führerschein an deutsch-niederländischer Grenze angehalten

Bundespolizisten haben gestern an der deutsch-niederländischen Grenze bei Bad Bentheim eine 23-jährige Frau angehalten. Wie die Polizei mitteilt, war die Frau mit einem gefälschten Führerschein unterwegs. Gegen 17:50 Uhr wurde die Afghanin im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen auf dem Rastplatz Bentheimer Wald an der A30 kontrolliert. Als die Frau bei der Kontrolle einen deutschen Führerschein vorlegte, stellten die Beamten fest, dass es sich um eine Totalfälschung handelte. Gegen die 23-Jährige wurde ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Sie durfte die Weiterreise antreten.

Erschließung zum Gewerbegebiet bei B70 in Lünne abgeschlossen

Mit der Fertigstellung der Erschließungsstraße hat das neue Gewerbegebiet östlich der B70 in Lünne einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das hat die Samtgemeinde Spelle mitgeteilt. Das Gewerbegebiet in direkter Lage zur Bundesstraße 70 ist rund 1,7 Hektar groß. Rund 450.000 Euro flossen in das Projekt. Die erste Fläche von 5.000 Quadratmetern wurde an die Firma Meß aus Lünne vermarktet. Das neue Gewerbegebiet erweitere das Angebot an attraktiven Gewerbeflächen in der Region. Mit der Fertigstellung der Erschließung werden beste Voraussetzungen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Lünne geschaffen, betonten Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils und Lünnes Bürgermeister Norbert Hüsing.

Bierflaschen in Sprunggrube am Sportplatz in Emsbüren verbuddelt

In Emsbüren haben Unbekannte bereits am 17. Juni kaputte Bierflaschen in der Sprunggrube am Sportplatz des SV Concordia Emsbüren vergraben. Das hat die Polizei mitgeteilt. Am Abend des 17. Juni trainierte dort noch ein Kind. Es erlitt durch eine Scherbe leichte Verletzungen. Erst am darauffolgenden Morgen wurden die Scheiben entdeckt. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, sich zu melden.

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies besucht Gedenkstätte Esterwegen

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies hat im Rahmen seiner Sommerreise vergangenen Donnerstag die Gedenkstätte Esterwegen besucht. Das hat die Gedenkstätte mitgeteilt. Bei einem Rundgang hat Ministerpräsident Lies gemeinsam mit Landrat Marc-André Burgdorf einen Kranz auf dem ehemaligen Lagergelände niedergelegt, um der Opfern der Emslandlager zu gedenken. Lies betonte die wichtige Bedeutung dieser Orte. Schulklassen zu vermitteln, was hier passiert sei und wie Hass und Hetze auch in der heutigen Zeit zunehme – dafür seien diese Orte in doppelter Hinsicht ganz entscheidend, so Lies. Bei der Besichtigung wurde Lies unter anderem über den aktuellen Sachstand der Dauerausstellung informiert. Zudem zeigte er sich interessiert an der Kooperation mit der Landespolizei Niedersachsen und der Ausstellung zur Polizei im Nationalsozialismus.

Stadtradeln in der Gemeinde Geeste: Rund 16.600 Kilometer zurückgelegt

Die Gemeinde Geeste hat beim diesjährigen Stadtradeln insgesamt 16.602 Kilometer zurückgelegt. Das hat die Gemeinde mitgeteilt. Insgesamt beteiligten sich 73 Radlerinnen und Radler. Während des Aktionszeitraums vom 6. bis 26. Juni legten die Teilnehmenden rund 1.250 Fahrten zurück. Ein Teilnehmer erzielte die größte Einzeldistanz von 1.224 Kilometern in 23 Fahrten und übertraf damit die Höchstzahl vom letzten Jahr. Mit der Aktion Stadtradeln möchte die Gemeinde ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität und Fahrradfreundlichkeit im Alltag setzen.

Foto © Gemeinde Geeste

 

Polizei ermittelt wegen mutmaßlicher Cannabisplantage in Haren

Bei einem Scheunenbrand an der Straße Hinterm Busch in Haren am vergangenen Samstag hat die Polizei in einem abgetrennten Bereich eine mutmaßliche Cannabisplantage entdeckt. Das hat die Polizei mitgeteilt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Anbaus von Cannabis aufgenommen. Der betroffene Teil des Gebäudes wurde beschlagnahmt. Als Auslöser für den Brand geht die Polizei von einem technischen Defekt aus.

IHK-Auswertung zeigt: Beschäftigungswachstum in der Region verliert weiter an Dynamik

Die wirtschaftliche Schwäche am regionalen Arbeitsmarkt hinterlässt mittlerweile deutliche Spuren. Das hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim mitgeteilt. Laut Auswertung der aktuellen amtlichen Statistik durch die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim waren zum Jahresende 2025 im IHK-Bezirk insgesamt rund 445.300 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte tätig. Das waren rund 1.700 Beschäftigte mehr als ein Jahr zuvor, also 0,4 Prozent mehr gegenüber Ende 2024. Damit verliere das Beschäftigungswachstum weiter an Dynamik. Besonders drastisch sei die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe. Dort sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zum Jahresende 2025 um 1.500 Personen beziehungsweise 1,4 Prozent. Ein gegenläufiger Trend zeige sich im öffentlichen Sektor. Dort entstanden im vergangenen Jahr mehr als 2.000 zusätzliche Arbeitsplätze.  Die Region liege trotz alledem leicht über dem Landesdurchschnitt von Niedersachsen mit einem Plus von 0,2 Prozent.

90 Jahre alt, 45 Jahre im Dienst: Höchste Ehrung für Margaretha Krull aus Geeste

Mehr als ein halbes Leben im Dienst der Gemeinschaft: Das kann Margaretha Krull aus Geeste von sich behaupten. Die mittlerweile 90-Jährige engagiert sich seit über 45 Jahren unermüdlich in ihrer Kirchengemeinde. Für so viel Herzblut gab es jetzt die große Anerkennung von ganz oben: das Bundesverdienstkreuz. Vorgeschlagen hatte sie ihr Bürgermeister Helmut Höke. Sophia Wagner berichtet:

Kriminalprävention: Goldene Wahrheiten

Mit dem heutigen Tag geht hier eine Epoche zu Ende, denn dieses hier sind die letzten Tipps zur Kriminalprävention mit Hauptkommissar Uwe van der Heiden, mittlerweile außer Dienst. Uwe van der Heiden war über 43 Jahre lang Polizist und in den vergangenen zehn Jahren im Bereich Kriminalprävention bei der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim tätig. Während dieser Zeit hat er buchstäblich hunderte von Tipps hier auf der ems-vechte-welle gegeben. Darum haben wir zum Abschluss eigentlich nur eine Frage an ihn – die, nach den “Goldenen Wahrheiten”:

Werlter Rathaus wird saniert – Verwaltung zieht ab August schrittweise um

Die Verwaltung der Samtgemeinde Werlte zieht ab August schrittweise in Übergangsräumlichkeiten um. Hintergrund ist die geplante Sanierung des Rathauses, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung. Demnach werden die einzelnen Fachbereiche nach und nach auf mehrere Standorte im Ortskern verteilt. Zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger bleibt während der Bauphase der Standort Am Markt 3. Dort sind künftig der Bürgerservice und der Fachbereich Soziales untergebracht. Besucherinnen und Besucher werden von dort bei Bedarf an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Die Umzüge beginnen Anfang August und sollen im September abgeschlossen sein. Während der Umstellungsphase kann es nach Angaben der Samtgemeinde vereinzelt zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit kommen.

Foto (c) Samtgemeinde Werlte

Grafschafter Carsharing wird bis 2028 fortgesetzt

Der Landkreis Grafschaft Bentheim führt sein Carsharing-Angebot bis Ende 2028 fort. Der Vertrag mit dem bisherigen Betreiber mobileeee wurde verlängert. Auch die sechs beteiligten Kommunen haben der Fortsetzung des Angebots zugestimmt, teilte der Landkreis mit. Das Grafschafter Carsharing war 2021 gestartet und wird inzwischen an mehreren Standorten im Kreisgebiet genutzt. Nach Angaben des Landkreises ergänzt das Angebot den öffentlichen Nahverkehr und richtet sich unter anderem an Menschen ohne eigenes Auto oder Haushalte mit Bedarf an einem zusätzlichen Fahrzeug. Im Zuge der Vertragsverlängerung soll außerdem die Fahrzeugflotte modernisiert werden. Insgesamt stehen derzeit sechs Carsharing-Fahrzeuge an Standorten unter anderem in Nordhorn, Schüttorf, Bad Bentheim, Wietmarschen-Lohne, Neuenhaus und Emlichheim zur Verfügung. Der Landkreis will das Angebot gemeinsam mit den Kommunen langfristig weiterführen und perspektivisch ausbauen.

Foto (c) Landkreis Grafschaft Bentheim

Video beweist Unschuld: Freispruch vor dem Amtsgericht Nordhorn

Das Nordhorner Amtsgericht hat gestern einen Angeklagten vom Vorwurf des Raubes freigesprochen. Dem Mann war vorgeworfen worden, einem anderen Mann ein Portemonnaie weggenommen zu haben. Anschließend soll er damit gedroht haben, ihn abzustechen, wenn er ihn nicht in Ruhe lasse. Videoaufnahmen von der Tat haben aber belegt, dass der Angeklagte mit dem Raub nichts zu tun hatte.

Drogenschmuggler in Nordhorn zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt

Das Amtsgericht Nordhorn hat gestern einen Drogenschmuggler zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann rund sechs Kilogramm Marihuana und rund ein halbes Kilogramm Kokain nach Deutschland eingeführt hat, um die die Drogen gewinnbringend weiterzuverkaufen.

Immer mehr getunte Fatbikes in der Grafschaft Bentheim unterwegs

Die Polizei im Emsland und in der Grafschaft Bentheim stellt zunehmend manipulierte Fatbikes im Straßenverkehr fest. Vor allem in der Grafschaft Bentheim seien technisch veränderte Fahrzeuge immer häufiger unterwegs, teilte die Polizei mit. Sie kündigte deshalb an, die Kontrollen weiter zu verstärken. Fatbikes sind Fahrräder mit besonders breiten Reifen. Werden ihre Elektromotoren manipuliert, können sie Geschwindigkeiten erreichen, für die andere rechtliche Vorgaben gelten. Bei zwei Schwerpunktkontrollen in Nordhorn haben Einsatzkräfte insgesamt 101 Fahrzeuge kontrolliert, darunter 44 Fatbikes. Dabei stellten sie 26 Ordnungswidrigkeiten und 10 Straftaten fest. Drei manipulierte Fatbikes wurden sichergestellt. Nach Angaben der Polizei erreichen die technisch veränderten Fahrzeuge Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde. Häufig fehlten zudem die erforderliche Fahrerlaubnis oder der vorgeschriebene Versicherungsschutz.

Wanderausstellung in Haren rückt Frauen in der Landwirtschaft in den Fokus

Mit einer Wanderausstellung im Rathaus macht die Stadt Haren auf die Rolle von Frauen in der Landwirtschaft aufmerksam. Hintergrund ist eine bundesweite Studie des Thünen-Instituts und der Georg-August-Universität Göttingen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Frauen in landwirtschaftlichen Betrieben zwar unverzichtbare Verantwortung übernehmen, bei der Hofnachfolge, der Gleichstellung und der sozialen Absicherung aber weiterhin benachteiligt sind. Die Ausstellung „Frauen.Leben.Landwirtschaft.“ ist anlässlich des 75-jährigen Bestehens des LandFrauenvereins Haren in die Emsstadt geholt worden und noch bis zum 23. Juli im Rathaus zu sehen.

Foto (c) Stadt Haren

GPS-Lenksysteme aus Landmaschinen in Niederlangen gestohlen

Aus einer Maschinenhalle in Niederlangen haben Einbrecher zwischen Mittwochnachmittag und gestern Nachmittag GPS-Lenksysteme aus Landmaschinen gestohlen. Die Täter brachen in die Halle an der Lindenstraße ein, brachen zwei Zugmaschinen auf und nahmen die GPS-Lenksysteme und die zugehörigen Displays mit. Der Schaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt. Wer Hinweise zur Tat oder zu den Tätern geben kann, sollte sich mit der Polizei in Verbindung setzen.

34-jähriger Grafschafter steht ab heute wegen mehrerer Missbrauchstaten vor Gericht

Ein 34-jähriger Mann aus der Grafschaft Bentheim muss sich ab heute wegen mehrerer Missbrauchstaten vor dem Landgericht Osnabrück verantworten. Ihm werden sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen, sexueller Missbrauch von Kindern sowie sexuelle Nötigung und Vergewaltigung vorgeworfen. Der Mann soll zwischen Juni 2020 und dem Sommer 2022 insgesamt zwölf Straftaten begangen haben. Das Gericht hat mehrere Verhandlungstage bis Ende August angesetzt.

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