Große Industrieunternehmen wie NINO, Povel und Rawe in Nordhorn haben bei ihrer Produktion über Jahrzehnte ihre Spuren hinterlassen – nicht immer nur gute Spuren. Zum Beispiel sind Grundstücke auf dem rund 20 Hektar großen „NINO-Gebiet“ teilweise durch Ablagerungen von Öl und Kohle verseucht worden. Wo früher die Eisenbahn zweigleisig gefahren ist und einmal ein Lager gebrannt hat, ist jetzt ein neues Wohngebiet entstanden. Dieses „Wohngebiet am Marta-Smoes-Weg“ konnte, zusammen mit einer Brücke über den Nordhorn-Almelo-Kanal, nur durch den Einsatz eines sogenannten Umlegungsausschusses entstehen. Justin Ullrich erklärt die Hintergründe: