Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim: Unternehmen sehen Handlungsbedarf in der Neuausrichtung der Energiepolitik

Die Unternehmen in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sehen Handlungsbedarf in der Neuausrichtung der Energiepolitik. Die Energiewende bleibe für die deutsche Wirtschaft mit erheblichen Belastungen und Unsicherheiten verbunden, so die hiesige Industrie- und Handelskammer (IHK) in einer Pressemitteilung. Neun von zehn regionalen Unternehmen fordern demnach die Priorisierung und Verlässlichkeit beim Ausbau der Energieinfrastruktur. 67 Prozent beklagen mangelnde Planbarkeit und Verlässlichkeit. Mehr als die Hälfte nennt zu langsame Genehmigungsverfahren beziehungsweise eine unzureichende Infrastruktur als zentrale Hemmnisse für Investitionen. Nach Auffassung der IHK seien bei der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) angemessene Übergangsfristen erforderlich. Im Netzanschlusspaket müssten zusätzliche Belastungen durch steigende Netzkosten für Betriebe begrenzt werden. Gleichzeitig müssten die Genehmigungsverfahren für neue Netze einfacher und schneller werden.

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