Wegen besonders schwerer Brandstiftung in Geeste: Angeklagter zu sechs Jahren Freiheitsstrafe verurteilt

Nachdem ein Mann einen Wohnungsbrand in Geeste gelegt hatte, um den Diebstahl von 1200 Euro seines Vermieters zu vertuschen, hat das Landgericht Osnabrück den Angeklagten wegen besonders schwerer Brandstiftung zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, sei das Urteil noch nicht rechtskräftig. Demnach hätte der Vermieter den 37-Jährigen während dessen Urlaub darum gebeten, die Mieteinnahmen bar einzusammeln und in seine Küche zu legen. Dieses Geld hätte der Angeklagte jedoch für Sportwetten verspielt. Um den Diebstahl zu vertuschen, habe der 37-Jährige in alkoholisiertem Zustand ein Kissen in der Wohnung seines Vermieters in Brand gesetzt. Er sei daraufhin in seine Wohnung zurückgekehrt. Nachbarn hätten den Brand schnell bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

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