Versuchte schwere Brandstiftung in der JVA Meppen: Angeklagter zu Freiheitsstrafe verurteilt

Das Amtsgericht Meppen hat einen Mann unter anderem wegen versuchter schwerer Brandstiftung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und fünf Monaten verurteilt. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hatte ihm vorgeworfen, im Mai 2025 in seiner Zelle in der JVA Meppen ein Feuer gelegt zu haben. Der damals 24-Jährige soll Bettwäsche und Pappe zu einem Haufen gestapelt und mit einem Feuerzeug angezündet haben. Mehrere JVA-Bedienstete sollen den Mann aus seiner Zelle geholt und das Feuer gelöscht haben. Der Gefangene soll dabei versucht haben, sich loszureißen, und auch darüber hinaus Widerstand geleistet haben. Durch das Feuer und den Rauch sollen die Bediensteten Beschwerden wie Kopfschmerzen, Atemnot und Schwindel erlitten haben. Zudem sei ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro entstanden.

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