Verfahren gegen mutmaßliche Vertreiber manipulierbarer Restaurantkassensysteme vor dem Abschluss

Vor dem Osnabrücker Landgericht steht ein Verfahren gegen die mutmaßlichen Vertreiber von Restaurantkassensystemen mit Manipulationsfunktion vor dem Abschluss. Die Geschäftspartner aus Gelsenkirchen sollen an Restaurants in ganz Niedersachsen – darunter auch in Meppen, Papenburg und Neuenhaus – spezielle Kassen vertrieben haben, mit deren Hilfe sich Umsatzdaten fälschen lassen. Gegen die Angeklagten wird daher u.a. der Vorwurf der gewerbsmäßigen Beihilfe zur Steuerhinterziehung erhoben. Die Staatsanwaltschaft beantragte bereits Anfang vergangener Woche eine Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren und neun Monaten gegen den mutmaßlichen Geschäftsführer. Gegen seinen Partner wurde eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten beantragt. Morgen Nachmittag hält die Verteidigung ihre Plädoyers. Das Gericht entscheidet voraussichtlich am Donnerstag.

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