Beschäftigte aus der Textil- und Bekleidungsindustrie in der Region müssen weiter auf eine Einigung bei den Tarifverhandlungen warten. Heute Morgen ist eine elfstündige Verhandlung ohne Einigung unterbrochen worden. Die IG Metall fordert unter anderem die Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 4 Prozent für 12 Monate, mindestens aber um 100 Euro. Die Arbeitgeber haben eine erste Entgelterhöhung nach 14 Monaten Wartezeit um 1,1 Prozent angeboten. Zur Überbrückung der Wartezeit seien 200 Euro als sogenannte Corona-Prämie angeboten worden. Dieses Angebot spiegelt nach Auffassung der IG Metall in keiner Weise eine angemessene Wertschätzung der Beschäftigten wider und sei indiskutabel. Am 8. Februar will die Gewerkschaft ihren Forderungen mit kleineren und kreativen Aktionen Nachdruck verleihen, heißt es in einer Mitteilung der IG Metall Rheine, die zum Betreuungsgebiet der Grafschaft Bentheim und Teilen des Emslandes gehört.