Subunternehmer auf der Meyer Werft soll Strafe zahlen

Ein Subunternehmen, das auf der Papenburger Meyer Werft tätig ist, soll eine Geldstrafe zahlen. Das schreibt die Neue Osnabrücker Zeitung. Das Unternehmen soll auf der Werft osteuropäische Werkvertragsarbeiter ausgebeutet haben. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück wirft ihm Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt in 24 Fällen vor. Es soll Sozialabgaben für geleistete Arbeitsstunden nicht an Sozialversicherungsträger wie die Rentenkasse abgeführt haben. Beim Amtsgericht Papenburg ist deshalb jetzt ein Strafantrag gegen den Geschäftsführer der Firma eingegangen. Demnach soll er eine Geldstrafe von 5400 Euro zahlen. Ins Visier der Ermittlungen war das Subunternehmen geraten, nachdem im April vergangenen Jahres ein rumänischer Werkvertragsarbeiter schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen erhoben hatte. Der Mann beklagte unter anderem schlechte Bezahlung, Betrug und Schikane. Sollte das Amtsgericht Papenburg den Geschäftsführer für schuldig erklären, hat er zwei Wochen Zeit, um dagegen Einspruch einzulegen. Dann käme es zu einer Anklage mit Hauptverhandlung vor Gericht.

Foto: Symbolbild

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