Studierende der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen haben Prototypen entwickelt, die Menschen mit einem künstlichen Darmausgang den Alltag erleichtern sollen. Ziel der Produktentwicklung ist es, den Wechsel eines medizinischen Auffangbeutels hygienischer, diskreter und möglichst geruchsfrei zu gestalten. Im Rahmen eines Projektmoduls haben Studierende aus dem Maschinenbau, dem Wirtschaftsingenieurwesen und der Pflege dabei zusammengearbeitet. Entstanden sind unterschiedliche technische Lösungen, darunter ein geschlossenes Wechselsystem, ein mobiles Entsorgungssystem für unterwegs sowie ein Tragesystem mit geruchsdichter Aufbewahrung. Nach Angaben der Hochschule zeigen die Projekte, wie technische Entwicklung und Pflegepraxis gemeinsam neue Ansätze für mehr Lebensqualität schaffen können. Ob einzelne Prototypen weiterentwickelt werden, ist noch offen.
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