Stadt Meppen beteiligt sich an Gedenkaktion für Opfer häuslicher Gewalt

Die Stadt Meppen beteiligt sich an der Aktion „Posto Occupato“ für Todesopfer häuslicher Gewalt. Das teilt das Büro des Bürgermeisters mit. Der Arbeitskreis „Häusliche Gewalt“ des Kommunalen Präventionsrates der Stadt Meppen wird im November an verschiedenen Stellen „(einen) Platz schaffen“, um damit der Opfer zu gedenken. In der ganzen Stadt sollen Stühle an verschiedenen Orten aufgestellt werden, z.B. in Fluren, Eingangsbereich oder auch Schaufenstern. Das Vitus Werk und die EUTB haben zu dieser Aktion außerdem ein Plakat in einfacher Sprache entwickelt. So soll symbolisch ein Platz für eine Frau freigehalten, die ihn nie wieder einnehmen kann. Partnerschaftsgewalt finde häufig hinter verschlossenen Türen, im Verborgenen, statt. Es sei von großer Bedeutung, dieses Thema sichtbar zu machen und zu verdeutlichen, dass die Opfer in vielen Fällen zurückgezogen und dennoch inmitten unserer Gesellschaft leben, so Bürgermeister Helmut Knurbein.

Foto © Stadt Meppen

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