SPD Lingen äußert sich besorgt zur Schließung des Schlaflabors im Bonifatius Hospital Lingen

Die SPD-Stadtratsfraktion Lingen hat sich besorgt zur Schließung des Schlaflabors im Bonifatius Hospital zum 30. Juni 2026 geäußert. In einer Pressemitteilung warnt die Fraktion vor einer weiteren Verschlechterung der medizinischen Versorgung in Lingen und der Region. Das Schlaflabor soll vollständig nach Meppen verlegt werden, inklusive der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Allerdings ist unklar, ob der Betrieb dort überhaupt aufgenommen werden kann. Nach Einschätzung der SPD blieben betroffenen Patientinnen und Patienten dann nur noch Schlaflabore in weiter entfernten Orten als Ausweichmöglichkeit. Die Fraktion sieht darin ein strukturelles Problem: Es fehle an qualifizierten Schlafmedizinerinnen und -medizinern sowie Fachärztinnen und -ärzten auf dem freien Markt. Die SPD fordert daher eine bessere medizinische Versorgung vor Ort und will das Thema auf die Tagesordnung der städtischen Gremien setzen.

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