Für viele Niederländer im Grenzgebiet lohnt es sich, zum Tanken nach Deutschland zu fahren. Auch viele Lebensmittel sind auf dieser Seite der Grenze im Vergleich günstiger. Dafür kaufen Deutsche in den Niederlanden gerne Kaffee und Blumen. Das ist ungehindert möglich, weil es keine Grenzkontrollen mehr gibt. Aber welche Rolle hat die Grenze in der Blütezeit der Grafschafter Textilindustrie und davor gespielt? War sie ein Hindernis? Oder spielte die Grenze bei der Aufnahme einer Arbeit im Nachbarland keine wesentliche Rolle? Seit etwa einem Jahr untersucht ein grenzüberschreitendes Projekt unter Federführung des Nordhorner Stadtmuseums die speziellen deutsch-niederländischen Beziehungen in der Grafschafter Textilindustrie. Heiko Alfers berichtet:
