Osnabrücker Landgericht fasst Lingener Urteil wegen Hausfriedensbruchs gegen eine 38-jährige Frau neu

Das Landgericht Osnabrück hat die Berufung einer 38-jährigen Frau aus Waltershausen gegen ein Urteil des Lingener Amtsgerichtes verworfen und neu gefasst. Die Frau war im Juli vergangenen Jahres vom Amtsgericht Lingen wegen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe von 1.350 Euro verurteilt worden. Sie soll in der Silvesternacht des Jahres 2022 auf 2023 den Sicherheitsbereich eines umzäunten Geschäftsgeländes in Lingen betreten haben. Mit weiteren Personen soll sie auf das Dach einer Halle gestiegen sein und an der Fassade ein Banner ausgebreitet haben. Die Staatsanwaltschaft hatte ebenfalls Berufung gegen das Urteil eingelegt. Das Osnabrücker Landgericht hat das Urteil neu gefasst. Die Angeklagte wurde wegen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe von 1.080 Euro verurteilt und muss die Kosten des Verfahrens tragen.

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