Mehrere niedersächsische Fußballklubs haben eine gemeinsame Erklärung zur Stadionsicherheit und zur Fankultur abgegeben. Eintracht Braunschweig, Hannover 96, der VfL Wolfsburg, der VfL Osnabrück sowie die Regionalligisten TSV Havelse, VfB Oldenburg und der SV Meppen betonen darin, dass Sicherheit und eine lebendige Fankultur untrennbar miteinander verbunden seien. Die Vereine sprechen sich gegen pauschale Eingriffe bei Fußballspielen aus, etwa gegen reduzierte Gästekontingente, verpflichtende Ticketpersonalisierungen oder zentrale Stadionverbotsstrukturen. Statt Kollektivmaßnahmen setzen sie auf lokale Entscheidungswege, Prävention und den engen Austausch mit Fans, Polizei und Kommunen. Die Klubs warnen vor Generalverdächtigungen und werben für mehr Dialog sowie professionelle Fan- und Sicherheitsarbeit. Sie rufen Politik und Behörden auf, gemeinsam verantwortungsvoll zu handeln und auf pauschale Verbote zu verzichten. Hintergrund der Mitteilung ist eine Innenministerkonferenz in Bremen, bei der es ab heute darum geht, ob und wie ein Besuch im Fußball-Stadion sicherer gemacht werden muss.