Nach der Hitze, weht nun ein völlig anderer Wind – Ein Blick in die Modelle

Ich nehme Sie heute einmal mit, auf eine Reise in die Modellwelt des Wetters und wir schauen uns mal genau an, was der Juli in Sachen Wetter so mit uns vor hat.

Wir kommen ja nun aus einem sehr heißen Woche und der Allzeit-Juni-Wetter-Rekord  wurde in der letzten Woche mit 38,6 Grad in Coschen in Berlin-Brandenburg und in Bad Muskau in Sachsen geknackt.
Doch an diesem Sonntag hat Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) mit 39,2°C den Vogel sprichwörtlich abgeschossen.
Der alte Rekord stammt im übrigen aus dem Jahr 1947 mit 38,5 Grad in Bühlertal in Baden-Württemberg.

Auch bei uns in der Region, war es in den letzten Tage sehr heiß und vor allem wahnsinnig trocken -Nun legt der Juli vorerst einen “KALTSTART” hin -schauen wir uns das mal genauer an…

Quelle: wetterzentrale.de

Zwischen dem Azorenhoch und einem Tief über Skandinavien, strömt nun kühle Meeresluft zu uns. Im Norden kühlt es ab, während der Süden des Landes weiter schwitzen muss.

Die Abkühlung ist im Vergleich zu den letzten Tagen schon brachial …

Quelle: wetterzentrale.de

Schauen wir uns das mal hier auf dem Ensemble an. Zu sehen sind hier die nächsten 16-Tage in Temperatur (1500meter) und (Niederschlag)
Die jeweiligen Einzelberechnungen des amerikanischen Wettermodells (bunte Linien).
Die (rote Linie) in der Mitte ist das 30 Jahres Mittel von 1981-2010.
Die (weiße Linie) ist das Mittel alles Einzelläufe -so kurz Erklärt.

Wie man sehen kann sinkt die Temperatur in 1500 Meter um ganze 20 Grad, mit Tiefstwert am Dienstag. Dazu haben wir es bis mindestens zum 6.Juli im wahrsten Sinne des Wortes Furztrocken. Es fällt schlicht kaum bzw. kein Regen.

Danach kommen wir in ein sehr unruhiges Feld, die Berechnungen gehen weit auseinander. Ich habe mal 2 Cluster eingekreist.
Hierbei handelt es sich um Tiefvorderseiten Wetter mit erneuter Luftmasse aus Südwest und schwül-warm bis heißes Sommerwetter, aber eben auch Schauer und Gewitter. Wenn man sich unten die Niederschläge in dem Zeitraum ansieht, dann sieht man das diese kurz mal ausschlagen und dann schnell wieder verschwunden sind -Das spricht für Konvektion, sprich Schauer und Gewitter.
Auch der zweite Cluster würde ähnlich verlaufen.
Alles in allem ist es aber zu trocken. Der Regen, der in den nächsten 16 Tagen fallen kann, trifft nicht jeden und ist auch sonst nicht der große Wurf.

Fassen wir also mal zusammen -Die nächsten 16 Tage wird es eher Durchschnitts-Juli-Wetter geben mit moderaten Temperaturen und kaum Niederschlag.

Die große Hitze kommt so schnell erst einmal nicht zurück.

 

Share on facebook
Facebook
Share on google
Google+
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on pinterest
Pinterest

Programm