Nach Alkoholkonsum von Häftlingen in JVA Meppen: Niedersächsische Justizministerin Wahlmann äußert sich zu Vorfällen

Die Niedersächsische Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann verurteilt den Konsum von Alkohol und Drogen im Justizvollzug. Wie das Niedersächsische Justizministerium mitteilt, hat sich Wahlmann bei einer Sitzung des Niedersächsischen Landtags damit zu den Vorfällen in der JVA Meppen geäußert. Anfang des Monats war ein Video im Internet veröffentlicht worden, das Strafgefangene der JVA Meppen beim Konsum von Alkohol zeigt. Drogen und Alkohol hätten im Justizvollzug nichts zu suchen, so Wahlmann. Gleichzeitig lobt sie die Maßnahmen der JVA. Nach Veröffentlichung des Videos seien Hafträume und Gefangene der betroffenen Abteilung umgehend durchsucht worden. Alkohol, Drogen oder Handys seien dabei nicht gefunden worden. Die generelle Linie in Meppen sei nun verschärft worden. Wahlmann weist die Vorwürfe zurück, Bedienstete würden absichtlich nicht genau hinschauen. Notwendig sei eine konstruktive Debatte, wie der Vollzug nachhaltig verbessert werden kann, um die Resozialisierung der Gefangenen und die Sicherheit für alle zu gewährleisten, so die Justizministerin.

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