Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zu den Planungen des vierstreifigen Ausbaus der E233 im Emsland und im Landkreis Cloppenburg hat der Naturschutzbund (NABU) Emsland/Grafschaft Bentheim eine umfassende Einwendung eingereicht. Wie der NABU mitteilt, umfasst die Einwendung unter anderem Kritik an fehlenden und veralteten Verkehrsprognosen und faunistische Kartierungen, unzureichende schalltechnische Gutachten und fehlende Maßnahmen zum Schutz der Natur. Einer der Hauptkritikpunkte sei die veraltete Verkehrswirtschaftliche Untersuchung von 2019. Diese habe viele Mängel und umfasse einen zu kurzen Prognosezeitraum. Zudem sei die Methodik des Vergleichs unterschiedlicher Trassenvarianten nicht nachvollziehbar und die Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes seien nicht hinreichend erfasst worden. Der NABU fordert eine erneute Öffentlichkeitsbeteiligung.
