Lizenzstreit um die HSG Nordhorn-Lingen: HBL sieht keine Rechtswidrigkeit bei der Lizenzerteilung

Die HSG Krefeld Niederrhein ist mit ihren Schritten bei der Handball-Bundesliga (HBL) gegen die Lizenzierung der HSG Nordhorn-Lingen für die kommende Saison vorerst gescheitert. Wie die Deutsche Presseagentur unter Berufung auf die Handball-Bundesliga GmbH schreibt, sei keine Rechtswidrigkeit bezüglich der Lizenzerteilung an Nordhorn-Lingen für die Saison 2026/27 festgestellt worden. Krefeld erhält damit auch keine Lizenz für die Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Handball-Bundesliga in der kommenden Spielzeit. Der Absteiger hatte gestern mitgeteilt, wegen der finanziellen Probleme und des Verdachts möglicherweise falscher Angaben des Handball-Zweitligisten und früheren Europapokal-Siegers aus Nordhorn Strafanzeige erstattet und verbandsinterne Rechtsmittel eingelegt zu haben. Hintergrund ist, dass die HBL der HSG Nordhorn-Lingen im Frühjahr ohne Auflagen die Lizenz für die Saison 2026/27 erteilt hatte. Die Krefelder sind sportlich aus der 2. Bundesliga abgestiegen und hätten profitiert, wenn Nordhorn-Lingen die Lizenz verweigert worden wäre.

Facebook
LinkedIn

Programm