IHK-Ausschüsse beraten über Nahost-Krise und Standortrisiken

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Nahost-Krise und die De-Industrialisierung in Deutschland standen im Fokus einer gemeinsamen Sitzung der IHK-Fachausschüsse. Das teilt die Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mit. Die Ausschussvorsitzenden Dietmar Hemsath und Bernard Storm verwiesen auf die angespannte Wirtschaftslage und sinkende Konjunkturklimaindizes. Laut Elisabeth Strahl von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) führt der Iran-Krieg zu gestörten Handelswegen, steigenden Transportkosten und Risiken bei der Energie- und Rohstoffversorgung über die Straße von Hormus. Dies verschärfe den Druck auf die Industrie. Christopher Meisner von den Unternehmerverbänden Niedersachsen (UVN) ergänzte, dass hohe Energiepreise, lange Genehmigungsverfahren und der Fachkräftemangel die Wettbewerbsfähigkeit belasten.

Facebook
LinkedIn

Programm