Die HSG Krefeld Niederrhein ist mit ihrem Versuch gescheitert, per Gerichtsbeschluss doch noch in der 2. Handball-Bundesliga spielen zu dürfen. Das Landgericht Dortmund hat einen Antrag auf eine einstweilige Verfügung abgewiesen. Krefeld war sportlich aus der 2. Liga abgestiegen und hatte den Verbleib in der Klasse unter anderem mit Blick auf die wirtschaftliche Situation der HSG Nordhorn-Lingen gefordert. Die Krefelder hatten kritisiert, die Handball-Bundesliga hätte die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Nordhorn-Lingener im Lizenzierungsverfahren genauer prüfen müssen. Die schriftliche Begründung der Entscheidung aus Dortmund steht noch aus. Krefeld kann gegen den Beschluss beim Oberlandesgericht Düsseldorf vorgehen. Viel Zeit bleibt allerdings nicht: Die neue Saison der 2. Handball-Bundesliga soll am 28. August beginnen.