Der niedersächsische Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers kritisiert die erneuten Forderungen der Landesregierung und des Finanzministers, die Schuldenbremse zu lockern, um Einnahmeausfälle von rund 400 Millionen Euro im Jahr 2025 durch neue Kredite auszugleichen. So heißt in einem heutigen Pressestatement des Politikers. Dies würde fast eine Milliarde Euro an zusätzlichen Schulden im nächsten Jahr bedeuten, während weiterhin auf Kreditfinanzierung gesetzt wird. Hilbers fordert stattdessen eine klare Prioritätensetzung und Haushaltskonsolidierung, da das Verschieben des strukturellen Defizits und die Abhängigkeit von Rücklagen nicht nachhaltig seien und das Risiko einer starken Haushaltsanpassung erhöhen würden.