Geflügelpest in Wietmarschen nachgewiesen: Keine weiteren Verdachtsfälle in dem betroffenen Betrieb

Nachdem sich der Ausbruch der Vogelgrippe in einem Legehennenbetrieb in der Gemeinde Wietmarschen bestätigt hat, sind rund 120.000 Legehennen des betroffenen Betriebes tierschutzgerecht getötet worden. Das hat der Landkreis Grafschaft Bentheim mitgeteilt. In den zehn Ställen des Betriebes wurden insgesamt rund 436.000 Tiere gehalten. Das hochansteckende Virus wurde jedoch nur in einem Stall nachgewiesen. In enger Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium mussten bisher nur die Tiere aus diesem Gebäude sowie aus zwei angrenzenden Ställen getötet werden. Weitere Verdachtsfälle sind in dem betroffenen Betrieb bislang nicht aufgetreten. Das Monitoring und die Probennahmen in den übrigen sieben Ställen wurden stark intensiviert und ausgeweitet, erklärt Kreisveterinär Dr. Hermann Kramer. Seit Samstag (15. November 2025) gilt rund um den Ausbruchsbetrieb eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern sowie eine Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern. Innerhalb der beiden Zonen befinden sich knapp 280 gemeldete Geflügelhaltungen mit zusammen rund 2,5 Millionen Tieren. In diesem Gebiet gelten strenge Seuchenbekämpfungsmaßnahmen, um einer Verbreitung des Virus vorzubeugen.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Landkreises Grafschaft Bentheim unter www.grafschaft-bentheim.de.

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