Gedenkstätte Esterwegen erhält neue Dokumente aus der Zeit des Nationalsozialismus

Die Gedenkstätte Esterwegen hat historische Dokumente aus der Zeit des Nationalsozialismus erhalten. Laut einer Mitteilung der Gedenkstätte wurden insgesamt mehr als 600 Dokumente aus einer abgesagten Auktion an zehn Gedenkstätte und Erinnerungsorte in Deutschland übergeben. Zu den historischen Dokumenten zählen Lagerpostkarten, Täterbriefe und Lagergeld. Die Schriftstücke sollten ursprünglich bei einer Auktion versteigert werden. Aufgrund von Protesten wurden sie durch den Generaldirektor der Stiftung Auschwitz-Birkenau, Wojciech Soczewica, zunächst treuhändisch übernommen. Künftig sollen die Dokumente für die Forschung, Dokumentation und Ausstellungen genutzt werden. Unter den an die Gedenkstätte Esterwegen übergegangenen Papieren befindet sich unter anderem der Entlassungsschein von Otto Thätner, einem ehemaligen Häftling des Konzentrationslagers Esterwegen.

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