Flughafenbetreiber: Windkraftbetrüger Holt ist nicht über Rostock geflohen

Der geflohene Windkraftbetrüger Hendrik Holt aus Haselünne hat Deutschland nach Flughafenangaben nicht über Rostock verlassen. Jeder von dort aus abgehende Flug müsse den Behörden angemeldet werden unter Angabe der Passagiere, sagte Karsten Lauth, Projektleiter von Airportbetreiber Crisp Partners, der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Das gelte auch für Privat- und Charterflüge. Holt ist auf der Flucht, seit er am Dienstag von einem genehmigten Ausgang der Justizvollzugsanstalt Berlin nicht zurückkehrte, wie die Staatsanwaltschaft Osnabrück mitteilte. Zuvor gab es Presseberichte, in denen es hieß, Holt habe 2025 beim Verkauf des Rostocker Flughafens an die Berliner Firma „Crisp Partners“ eine Rolle gespielt. 2022 und 2023 wurde er in mehreren Verfahren zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fast neun Jahren verurteilt. Es ging um bandenmäßigen Betrug, Bestechung und Urkundenfälschung. Nach dem 36-Jährigen wird nun gefahndet. Laut Informationen des NDR wurde ein Europäischer Haftbefehl erlassen.
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