Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamtes Osnabrück hat gestern bei einer bundesweiten Schwerpunktprüfung der Kurier-, Express- und Paketbranche 19 auffällige Sachverhalte festgestellt. Wie das Hauptzollamt mitteilt, waren im Bereich des Hauptzollamts Osnabrück und damit auch im Emsland insgesamt 48 Zöllnerinnen und Zöllner unterwegs, die 105 Personen befragt haben. In fünf der 19 Fälle handelte es sich um nicht gezahlten Mindestlohn. In zwei Fällen ermittelt das Hauptzollamt wegen Sozialleistungsbetrugs. Außerdem besteht in fünf Fällen der Verdacht, dass gegen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten verstoßen wurde. Auch Beschäftigungen von Ausländern ohne Arbeitsgenehmigung erfolgten in drei Fällen.