Ermittlungen zu rechten Verdachtsfällen in der Polizeidirektion Osnabrück abgeschlossen

Die Ermittlungen im Fall von drei aktiven und einem pensionierten Polizeibeamten in der Polizeidirektion Osnabrück wegen des Verdachts rechtsextremistischer Inhalte oder Chats sind abgeschlossen worden. Das hat die Polizeidirektion heute mitgeteilt. Demnach habe die Staatsanwaltschaft kein strafrechtlich relevantes Verhalten festgestellt. Eine gemeinsame Chatgruppe zwischen mehreren Polizeibeamten wie auch ein gemeinsames Netzwerk habe es nicht gegeben, so Marco Ellermann, der Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Die Bewertung der Ermittlungsergebnisse im Hinblick auf die internen Disziplinarverfahren laufe zum Teil noch. Laut der Mitteilung habe sich herausgestellt, dass sich die betroffenen Beamten aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim Bilder und Videos, teilweise mit Symbolen des Dritten Reiches und fremdenfeindlichen Darstellungen über einen Messenger in einer „Eins-zu-Eins“-Kommunikation zugesandt haben. Eine Chatgruppe habe es aber nicht gegeben. Den drei aktiven Beamten sei die weitere Dienstausübung daraufhin verboten worden. Eins dieser Verbote sei mittlerweile aufgehoben worden.

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