Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hat die Ergebnisse der Gemeinschaftsstudie “Wirtschaft.Wandel.Energie. – Wertschöpfung durch die Transformation zwischen Ems und Elbe” (Phase I) vorgestellt. Wie die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim mitteilt, liege damit erstmals eine regionale Datengrundlage zu energie-, wirtschafts- und flächenbezogenden Potentialen der Energiewende vor. Laut der Studie zähle der Untersuchungsraum mit 4.620 Windenergieanlagen an Land und 841 Offshore-Anlagen zu den windkraftintensivsten Standorten Deutschlands. Beim grünen Wasserstoff seien 10 Power-to-Gas-Anlagen im Betrieb oder im Bau – fünf davon sind schon am Netz, darunter Großprojekte wie “Get H2″ in Lingen. Außerdem gibt es 27 Gaskraftwerke, die als künftige Standorte für H₂-ready-Kraftwerke oder Elektrolyseure infrage kommen. Besonders im Bereich der erneuerbaren Energien, der Energieinfrastruktur und der Flächenverfügbarkeit gebe es erhebliche Standortvorteile”, so Anke Schweda IHK-Geschäftsbereichsleiterin Energie und Innovation. Der aktuelle Ergebnisbericht I steht zum Download zur Verfügung. (www.ihk.de/osnabrueck, Nr.: 7115080).