In der deutsch-niederländischen Grenzregion ist ein neues EU-Projekt zur sicheren Energieversorgung von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten gestartet. Unter der Federführung der Polizeidirektion Osnabrück – zu der auch die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim gehört – entwickeln insgesamt 14 Partner aus beiden Ländern seit Oktober ein mobiles Großspeicher-System für Krisenlagen. Das sogenannte „Energy Storage Governance“-Projekt sieht vor, eine leistungsstarke mobile Einheit zu entwickeln, die bei Stromausfällen oder Großeinsätzen Fahrzeuge, Funktechnik und Einsatzzentralen versorgen kann. Die Anlage, eine Art Powerbank im Überseecontainerformat, soll künftig im gesamten Gebiet der Polizeidirektion eingesetzt werden können. Das Projekt ist auf drei Jahre ausgelegt und wird mit rund 1,8 Millionen Euro aus EU-Mitteln gefördert. Die Polizeidirektion Osnabrück spricht von einem wichtigen Schritt, um Einsatzkräfte in der Region unabhängiger von externer Stromversorgung zu machen und die Sicherheit im Grenzraum weiter zu erhöhen.
