Über 5.000 Jahre alte Großsteingräber, die Meyer Werft, ein Moormuseum mit dem größten Dampfpflug der Welt und eine barocke Schlossanlage. Das sind Attraktionen, für die Touristen das Emsland unter anderem besuchen. Aber das Emsland hat mehr zu bieten als die klassischen Ausflugsziele. Als Gerhard Kromschröder aus Frankfurt in den 1960er Jahren mit Anfang 20 als Redakteur bei der EMS-Zeitung begonnen hat, hatte er einen unvoreingenommenen Blick auf die Menschen und die Landschaft. Aus seinen Bildern ist 2005 die Fotoausstellung „Emsland Schwarz-Weiß“ entstanden. Das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth hat die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Emsländischen Heimatbund neu aufgelegt und zeigt sie auf der Schlossanlage im Pavillon Clement August. Heiko Alfers berichtet:
Die Ausstellung „Schwarz-Weiß Emsland“ könnt ihr bis zum 7. Juni im Emslandmuseum Schloss Clemenswerth sehen. Immer dienstags bis sonntags von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr und nach Voranmeldung. Am 17. Mai veranstaltet das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth noch eine Veranstaltung unter dem Titel „Kromschröder und die Anderen“. Bei dem Gespräch mit der Kuratorin Dr. Christiane Kuhlmann geht es um die Einordnung des Fotografen in die Zeit der 1960er Jahre.