Teils heiter, ab und an Schauer – aber viel zu mild

Mit dem Blick auf die kommenden Tage kann man sagen: Es ist schlicht zu warm für Dezember. Höchstwerte von bis zu 12 °C, dazu am Mittwoch verbreitet sonnige Abschnitte und kaum Wind, lassen es einem fast schon wieder wie Frühling vorkommen und das mitten im Dezember. Am Donnerstag wird es tendenziell nasser, die milde Luft bleibt aber.

Es bleibt wechselhaft und unwinterlich

Auch über die Wochenmitte hinaus bleibt uns das wechselhafte Wetter erhalten.
Viele Wolken und Regen im Wechsel mit sonnigen Abschnitten prägen ein eher unwinterliches Bild, welches uns durch die stramme Westlage beschert wird.
Zum Wochenende deutet sich bereits das nächste Sturmtief an.

Ruhiges Spätherbstwetter

Hoch “SARENA” liegt über Deutschland und bringt ruhiges Spätherbstwetter. Am Mittwoch gibt es abseits von teils zähem Nebel viel Sonne. Der Donnerstag hat schon wieder mehr Wolken im Gepäck. Die Temperaturen liegen am Tag knapp über 0°C. Nachts gibt es Frost mit Reifglätte am Morgen. Zum Wochenende kommt ein Tief bei den britischen Inseln mit etwas milderer Luft, Wind und wechselhaftem Wetter.

Mit Tiefdruck geht es weiter

Vorhersage:
Tief Mario westlich von Irland übernimmt das Wetter bei uns und bringt uns neben vielen Wolken und Nebel, auch Regen und Wind. Es wird bis zur Wochenmitte langsam milder. So erreichen wir am Mittwoch bis zu 12°C.

Trend:
Zum Wochenende deutet sich langsam Kaltluft an. Der Wind dreht auf Nord.

Kurztrend: Viel tut sich nicht

Wer dieser Tage aus dem Fenster schaut, oder sogar raus muss, wird sich fragen: ” Wann hat das Dauergrau ein Ende? “. Einigen geht das ganz schön aufs Gemüt, anderen wiederum macht es nichts aus und eine Vielzahl wartet auf den ersten Schnee. Der November als Scheidemonat zwischen Herbst und Winter hat es nicht einfach, den Wünschen gerecht zu werden.
Bisher war er minimal zu kühl, etwas zu trocken und über die Sonnenstunden wollen wir mal nicht reden. Wo er nun letzten Endes hin möchte und wie er dem Dezember den Weg bereitet, steht noch völlig auf der Kippe.

AKTUELL

Die Grundstruktur über Europa weißt keinen klaren Trend auf.
Sowohl die Chance auf milde Luft aus dem Süden, als auch die Chance auf kalte Luft aus dem Norden sind aktuell gegeben. Genau dieser Konflikt sorgt dafür, dass quasi nichts passiert. So dümpelt ein Tief nach dem anderen über Deutschland hinweg. Drum herum die Hochs, die alles zusammenhalten.

für den 04 Dezember 2019

Mit Blick in Richtung erste Dezemberdekade tut sich ein wenig. Winterfans müssen aber weiterhin warten. Die Grundstruktur rechnet eine volle Westlage, gesteuert vom Azorenhoch und Islandtief, ein Klassiker. So bleiben wir im immer wieder auftretendem Dauergrau mit sonnigen sowie auch nassen Phasen im Wechsel.
Schauen wir auf die Karte in Richtung Skandinavien. Dort liegt immer noch ein Tiefdruckgebiet und da wird es nun spannend.
Wenn sich das Azorenhoch aufsteilen würde, dann wäre die Westlage blockiert und das Skandinavientief käme zum Tragen mit einer satten Nordlage und der Option auf Schnee bis ganz runter.

Fazit: Erst mal bleibt bei unserem Wetter, alles wie es ist. Ein Mix aus Regen, Nebel und freundlichen Phasen. Es ist noch nichts entschieden in Sachen Winterwetter. Aber, solange der November weiterhin weder Fisch noch Fleisch ist und der Dezember die Westlage halten kann, wird es das Tief über Skandinavien nicht einfach haben und wir bleiben vorerst im Schmuddelwetter gefangen.