Landwirte aus der Region ärgern sich über politische Entscheidungen

Viele Landwirte in der Region sind sauer, und zwar richtig. Schon wieder eine neue Düngeverordnung, weiter steigende Anforderungen beim Tierwohl, bei der Landschaftspflege, beim Insektenschutz und bei der Biodiversität. Auf der einen Seite spielt die wirtschaftliche Notwendigkeit eine Rolle, auf der anderen Seite sollen Landwirte preiswerte Nahrungsmittel produzieren: Der Druck auf Landwirte steigt, während gleichzeitig das gesellschaftliche Ansehen des landwirtschaftlichen Berufsstandes immer weiter sinkt. Die Grafschafter Landwirte haben sich am vergangenen Wochenende bei einer Veranstaltung der CDU Luft gemacht. ems-vechte-welle-Reporterin Christiane Adam war dabei und hat die Stimmung eingefangen:

 

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Lange Tafel am ZOB in Nordhorn lockt hunderte Gäste

Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland sind von Armut betroffen bzw. leben an der Armutsgrenze. Deshalb ist es gut, dass es viele Einrichtungen gibt, die diese Menschen unterstützen und in der Not helfen. Zum Beispiel die zahlreichen Tafeln in Deutschland. Zum wiederholten Male hat die Tafel Nordhorn am Samstag zur langen Tafel eingeladen und damit ein Zeichen gesetzt für Solidarität und gegen Ausgrenzung.

 

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Grüne Kreuze als stiller Protest

Vielleicht habt ihr sie auch schon gesehen: Die grünen Kreuze, die vor Feldern, Ställen oder Bauernhöfen stehen. Diese Kreuze finden sich mittlerweile in ganz Deutschland. Es handelt sich dabei um eine stille Protestaktion deutscher Landwirte. Diese Welle hat nicht zuletzt im Emsland ihren Ursprung, und zwar konkret in Messingen-Brümsel. Bernhard Barkmann, vielen bekannt als Buggy, ist agrarpolitisch sehr aktiv. Er ist einer der sogenannten Graswurzler. Christiane Adam hat „Buggy“ Barkmann in Nordhorn getroffen und ihn gefragt, welche Zielsetzung die Graswurzler mit ihren grünen Kreuzen haben.

  

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Agrarpolitischer Dialog in Nordhorn-Klausheide

Rund 200 Landwirte aus der Region haben am Samstag am Agrarpolitischen Dialog in Nordhorn-Klausheide teilgenommen. Sie nutzten die Gelegenheit mit dem niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers und dem Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann zu diskutieren. Nach einem Bericht der Grafschafter Nachrichten äußerten die Teilnehmer unter anderem ihren Unmut über immer neue Regulierungen und das schlechte Image der Landwirte in der Öffentlichkeit.

Projekte aus der Region für Engagementpreis nominiert

Drei Projekte aus der Region sind für den Deutschen Ehrenamtspreis 2019 in der Kategorie Publikumspreis nominiert. Das geht aus einer Pressemitteilung des Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann hervor. Die nominierten Projekte sind die Bürgerstiftung Bad Bentheim, die „Geben und Nehmen Box“ aus Nordhorn und die „U25 Online Suizid Prävention aus Lingen. Bis zum 24. Oktober kann noch online über deutscher-engagementpreis.de abgestimmt werden. Der Engagementpreis ist mit 10.000€ dotiert.

Die 11. Kinderstadt NOHhausen

Was die Pappstadt für Papenburg und Jam-City für Meppen sind, das ist NOHhausen für Nordhorn. In der fiktiven Stadt gestalten Kinder der vierten bis sechsten Klassen in den Herbstferien ihren Alltag. Da gibt es ein Bürgeramt, Handwerksbetriebe, eine Post, eine Bank – eben alles, was es in der realen Welt auch gibt. In diesem Jahr steht die Kinderstadt „NOHhausen“ unter dem Motto „Dschungel“. Heike Wolf aus der Abteilung Jugendarbeit bei der Stadt Nordhorn hat die Ferienaktion mitorganisiert und erklärt, wie das Motto mit den Kindern umgesetzt wird:

  

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Radfahrer nach Sturz schwer verletzt

Gestern Abend ist ein 37 Jahre alter Radfahrer in Nordhorn auf der Straße Am Schweinemarkt schwer verletzt worden. Er war von der Ochsenstraße in Richtung Stadtring unterwegs. Auf der Vechtebrücke stürzte er aus bislang unbekannten Gründen. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Mann kollabiert am Steuer und stirbt

Ein 75-jähriger Mann ist gestern Nachmittag am Steuer seines Autos kollabiert und gestorben. Der Mann war gemeinsam mit seiner Ehefrau auf der Osttangente in Nordhorn in Richtung Bad Bentheim unterwegs. Unvermittelt sackte er hinter dem Steuer zusammen. Seine Frau konnte das Auto stoppen. Es stieß dabei leicht gegen die Außenleitplanke. Es wurden aber keine weiteren Personen verletzt. Obwohl Rettungskräfte versuchten, den 75-Jährigen zu reanimieren, verstarb er später im Krankenhaus.

Foto: Symbolbild

Freigabe der Nordhorner Nordumgehung muss verschoben werden

Die Freigabe des letzten Teilstücks der Nordhorner Nordumgehung wird sich kurzfristig verzögern. Das teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr heute Nachmittag mit. Ursprünglich war die Öffnung für den 17. Oktober vorgesehen. Die aktuellen Witterungsbedingungen und anhaltende Nässe verhindern die pünktliche Fertigstellung. Ein neuer Freigabetermin soll zeitnah bekannt gegeben werden.

 

 

 

 

Daniela de Ridder zu Gast bei Waspo Nordhorn

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela de Ridder hat den Schwimmsportverein “Waspo Nordhorn” besucht. Die Politikerin nutzte ihren Aufenthalt, um sich genauer über die gemeinnützige Arbeit des Vereins zu informieren. Das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Mitglieder lobte sie ebenso, wie die gemeinschaftsfördernde Funktion des Sportvereins. Neben dem im Vordergrund stehenden Leistungsschwimmen bietet der Verein schon seit über 20 Jahren Schwimmkurse für muslimische Frauen in passender Atmosphäre. Gemeinsam mit dem Kreissportbund wurden zudem Sportangebote für geflüchtete Menschen entwickelt. De Ridder erklärte, die Arbeit des Vereins sei ein substanzieller Beitrag zur Stärkung des sozialen Miteinanders.

Foto: (c) Büro MdB Dr. Daniela de Ridder