Klimagruppe Emsland kämpft für Erhalt von Bäumen in Lingener Adolfstraße

Die Klimagruppe Emsland hat sich deutlich für den Erhalt der Linden an der Lingener Adolfstraße ausgesprochen. Das schreibt die Neue Osnabrücker Zeitung. Mehrere Anwohner hatten in der Vergangenheit gefordert, dass die am Straßenrand wachsenden Bäume gefällt werden, da deren Wurzeln Gehwege und Vorgärten beschädigten. Franziska Blickle von der Klimagruppe kritisierte, dass in der Gesellschaft nur so lange Sorge um gefährdete Bäume bestehe, wie diese nicht in der direkten Nachbarschaft stünden. Die Bäume seien wichtig für die Verbesserung des Stadtklimas. Verständnis zeigte Blickle für die Bürgerkritik an den maroden Gehwegen. Sie sprach sich für eine verkehrsberuhigte Zone im Bereich der Adolfstraße aus, sodass Passanten auch die Fahrbahn nutzen könnten.



Neues Ladenlokal der katholischen Kirche in Lingener Innenstadt

Ab Morgen ist die katholische Kirche in der Lingener Innenstadt auch außerhalb der Gotteshäuser präsent. In einem Ladenlokal in der Großen Straße Nummer 6 sind jeweils von 10 bis 12 Uhr am Mittwoch und von 11 bis 13 Uhr am Sonnabend – passend zum Wochenmarkt – zwei Personen vor Ort, die ein offenes Ohr haben wollen für die Anliegen der Menschen. Was es damit auf sich hat und was die Kirche mit dieser sogenannten Stadtpastoral erreichen will, hat Ems-Vechte-Welle-Reporterin Christiane Adam in einem Interview mit dem Team herausgefunden.

 

Ihr wollt bei der Stadtpastoral mitarbeiten? Meldet euch bei Dekanatsreferent Holger Berentzen!

Telefon: 0591 96497221

E-Mail: holger.berentzen@bistum-osnabrueck.de

 

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Genossenschaft will in Lingen Wohnraum schaffen

Bezahlbarer Wohnraum ist ein hochpolitisches Thema. In vielen Städten sind Wohnungen kaum mehr bezahlbar, und sogar Menschen, die Vollzeit arbeiten, haben immer öfter Schwierigkeiten, eine Wohnung zu einem Preis zu finden, der ihnen auch noch ausreichend Geld zum Leben übrig lässt. Die Stadt Lingen ist jetzt einen ganz eigenen Weg gegangen: Gemeinsam mit der Volksbank Lingen, dem Bonifatius Hospital, dem Christophorus-Werk und je einer katholischen und evangelischen Kirchengemeinde hat sie eine Genossenschaft gegründet, um selber den entsprechenden Wohnraum schaffen zu können. Ems-Vechte-Welle-Reporterin Christiane Adam war am Montag auf der Pressekonferenz dabei und hat dort erfahren, dass ab sofort Anteile an dieser Genossenschaft gezeichnet werden können.

 

Hier geht es zur Homepage der Genossenschaft: www.lwb-lingener-wohnbau.de

 

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Stadt Lingen zeichnet engagierte Kinder und Jugendliche aus

Das Ehrenamt ist wichtig! Bereits im jungen Alter sind viele Kinder und Jugendliche fleißig und setzen sich für die Gesellschaft ein. Das wurde am Sonntag bei der Vergabe des Kinder- und Jugendpreises der Stadt Lingen deutlich. Der Preis wurde im Rahmen des 4. Freiwilligen- und Jugendfreizeittages vergeben. Mit dabei war Ems-Vechte-Welle Reporter Nils Heidemann.

 

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Polizei sucht Eigentümer eines gestohlenen Moutainbikes

Die Lingener Polizei sucht den Eigentümer eines Mountainbikes. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat eine Streifenbesatzung am 28. Juli in Lingen einen Fahrraddieb auf frischer Tat geschnappt. Der Mann wollte am Bahnhof ein Fahrrad stehlen. Der Eigentümer des Fahrrades konnte aber noch nicht ermittelt werden. Es handelt sich dabei um ein Mountainbike der Marke „Merida Crossing TFS“. Der Eigentümer sollte sich mit der Polizei in Verbindung setzen.

Foto (c) Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim

Missbrauchsfall in St. Marien-Gemeinde Lingen-Brögbern bekannt

Gestern Morgen hat das Bistum Osnabrück in der St. Marien Kirche in Brögbern einen Missbrauchsvorwurf bekannt gegeben, der rund 40 Jahre zurückliegt. Eine Frau hatte sich Anfang des Jahres gemeldet. Sie soll als Mädchen von dem Pfarrer Franz R. sexuell missbraucht worden sein. Der Pfarrer war von 1952 bis 1955 Vikar in Melle. Danach war er 40 Jahre Priester in der St. Marien-Gemeinde in Brögbern. Mit der betroffenen Frau habe es verschiedene Gespräche gegeben. Sowohl die Frau, als auch das Bistum sind zu dem Entschluss gekommen, das Ganze zu veröffentlichen. Der Pressesprecher Hermann Haarmann des Bistum berichtet, wie die Gemeinde auf die Neuigkeiten reagierte.

 

 

Eventuell Betroffene können sich bei den Unabhängigen Beauftragten für Opfer von sexueller Gewalt im Bistum melden.

Kontakt:

 

Antonius Fahnemann
Tel.: 0800-7354120
E-Mail: fahnemann@intervention-os.de

Irmgard Witschen-Hegge
Tel.: 0800-0738121
E-Mail: witschen-hegge@intervention-os.de

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Bistum Osnabrück gibt Missbrauchsvorwurf in Lingen-Brögbern bekannt

Das Bistum Osnabrück hat am Morgen einen Missbrauchsvorwurf im Lingener Ortsteil Brögbern bekanntgegeben, der rund 40 Jahren zurückliegt. Der beschuldigte Pfarrer sei bereits im Jahr 2007 verstorben, so das Bistum in einer Pressemitteilung. Eine betroffene Frau hatte sich bei dem unabhängigen Beauftragten des Bistums für Opfer sexueller Gewalt gemeldet und von einem Übergriff berichtet. Sie sei als Mädchen von dem Pfarrer missbraucht worden. Der Pfarrer war nach seiner Priesterweihe von 1952 bis 1955 Vikar in Melle und danach bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1995 als Priester in der St. Marien-Gemeinde in Brögbern tätig. Laut Bistum sei er einer der insgesamt 35 beschuldigten Priester, die im Rahmen der Missbrauchsstudie der Deutschen Bischofskonferenz Ende September 2019 in Lingen beschuldigt wurden. Bereits im Jahr 2002 hatte ihn ein Mann beschuldigt Ende der 1960er Jahre Strafmaßnahmen, wie „Schläge auf das Gesäß“, angeordnet zu haben. Das Bistum bittet eventuell weitere Betroffene, sich zu melden.

Kontakt:

Unabhängige Ansprechpersonen für Opfer von sexueller Gewalt im Bistum Osnabrück.

Antonius Fahnemann
Tel.: 0800-7354120
E-Mail: fahnemann@intervention-os.de

Irmgard Witschen-Hegge
Tel.: 0800-0738121
E-Mail: witschen-hegge@intervention-os.de

Stadt Lingen führt Eltern-Umfrage zu Präventionsangebot durch

Verschiedene Institutionen der Stadt Lingen führen ab kommenden Sonntag (1.9.) eine Elternbefragung durch. Dabei stehe die Frage im Vordergrund, wie Präventionsangebote für Eltern bedarfsgerecht geplant und gestaltet werden können, so die Stadt in einer Pressemitteilung. Angesprochen sind alle interessierten Eltern mit Kindern im Schulalter aus Lingen und Umgebung. Anhand von dreizehn Fragen sollen sie angeben, welche Themen sie interessieren, wann und wo die Veranstaltungen am besten stattfinden könnten und wie sie selbst über diese Angebote informiert werden möchten. Die Fragen sind vom 1. September bis zum 30. September unter www.lingen.de/elternbefragung eingestellt. Die Befragung ist freiwillig und anonym.

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