130 Lingener bei Demo gegen Krieg in Syrien

Etwa 130 Menschen haben gestern in Lingen an einer Demonstration gegen den Krieg in Syrien teilgenommen. Die Demo fand zwischen 14 und 16:30 Uhr statt und verlief friedlich, berichtet die Polizei. Nach der Auftaktkundgebung am Bahnhofsvorplatz zogen die Menschen über die Bernd-Rosemeyer-Straße, den Konrad-Adenauer-Ring und die Lookenstraße bis zum Marktplatz. Dort wurde die Demo dann offiziell beendet.

Unbekannte stehlen Tresor aus Lingener Grundschule

Unbekannte sind zwischen Freitag- und gestern Mittag in die Grundschule Gauerbach in Lingen eingebrochen. Sie brachen ein Fenster des Gebäudes an der Straße “Am Birkenhain” auf und gelangten so ins Sekretariat. Dort stahlen sie einen Möbeltresor samt Inhalt. Der Schaden liegt bei etwa 500 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

71-jähriger Radfahrer bei Unfall schwer verletzt

Gestern Morgen ist ein 71-Jähriger bei einem Unfall in Lingen schwer verletzt worden. Er fuhr mit seinem Pedelec auf dem Willy-Brandt-Ring in Richtung Haselünner Straße. Er überquerte die Straße ohne anzuhalten. Dabei übersah er ein Auto, das von hinten kam. Beide stießen zusammen. Der Pedelecfahrer stürzte und verletzte sich dabei schwer. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Reaktordruckbehälter des alten KKW Lingen wird ab 2020 abgebaut

RWE Nuclear hat die Aufträge für den Rückbau von drei ehemaligen Kernkraftwerken vergeben. Betroffen ist auch das 1985 außer Betrieb genommene Kernkraftwerk Lingen. Der Vergabe an die Gewerke war ein umfangreicher Vergabeprozess vorausgegangen. Das Auftragsvolumen liegt im zweistelligen Millionenbereich. Nach dem Abbau der Dampferzeuger in den Kernkraftwerken Biblis, Mülheim-Kärlich und Lingen sollen die Reaktordruckbehälter (RDB) zurückgebaut werden. Der Lingener Reaktordruckbehälter ist fast 300 Tonnen schwer und wird durch ein Hamburger Unternehmen abgebaut. Damit werde laut einer Mitteilung von RWE voraussichtlich im kommenden Jahr begonnen. 2024 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Der gesamte Rückbau der Anlagen werde noch rund 15 bis 20 Jahre dauern.

Initiativen gegen Atomkraft rufen zu Großdemo auf

Wenn man auf Lingen zufährt, sieht man schon von weitem den rund 150 Meter hohen Kühlturm des KKE – des Kernkraftwerk Emsland. Prägnant wie kontrovers, denn vielen Menschen ist das Atomkraftwerk nicht nur optisch ein Dorn im Auge. In diesem Zusammenhang die gute Nachricht ist: Ende 2022 wird das AKW vom Netz genommen. So sieht es der Atomausstieg der deutschen Bundesregierung vor. Das Ende von Atom im Emsland? ‚Nein‘, betont eine ganze Reihe von Bündnissen und Initiativen und ruft deshalb für den Samstag nächster Woche zu einer Großdemo in Lingen auf. Ems-Vechte-Welle-Reporter Daniel Stuckenberg mit den Einzelheiten.

 

 

Überregionale Anti-Atom-Demo am 26. Oktober in Lingen

Am 26. Oktober findet in Lingen eine überregionale Anti-Atom-Demo statt. Die Demonstration steht unter dem Motto „Atom und Kohle die rote Karte zeigen“. Die Veranstalter fordern eine sofortige Stilllegung des Atomkraftwerkes und der Brennelementefabrik in Lingen, sowie der Urananreicherungsanlage in Gronau. Außerdem möchten sie sich für eine kohlefreie Energiewende einsetzen. Die Aktion wird u.a. organisiert vom Bündnis AgiEL – AtomkraftgegnerInnen im Emsland. Zur Demo werden auch Atomkraftgegner aus den Niederlanden und Belgien erwartet. Start ist am Samstag, den 26. Oktober um 12 Uhr am Bahnhof in Lingen.

(Symbolbild)

 

 

Studierende auf Wohnungssuche: Filiz Polat kritisiert Mietenexplosionen

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Filiz Polat kritisiert die Mietenexplosionen u.a. auch in Lingen. Aktuell würden dort beispielsweise noch 45 Studierende auf einen Wohnheimplatz in Lingen warten. In Städten wie Osnabrück oder Vechta sehe es ähnlich aus. Dies liege an steigenden Mieten und einem bundesweit historischen Tiefstand bei den Wohnheimplätzen. Eine gemeinsame Wohnheim-Offensive der Bundesregierung sei die richtige Antwort auf solche langen Wartezeiten. Außerdem müsse Wohnen für die Studierenden bezahlbar sein. Daher müsse auch die Mietpreisbremse „scharf gestellt werden“, so Polat.

30-jähriger muss sich wegen Drogenverkauf an Minderjährige verantworten

Am Amtsgericht Lingen muss sich ab heute ein 30-jähriger Mann wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor im Dezember 2017 in Lingen Marihuana an einen 14-jährigen verkauft zu haben. Im Frühjahr soll er in insgesamt zwölf Fällen Marihuana in nicht geringen Mengen eingekauft und an Minderjährige weiterverkauft haben.

Meldepflichtiger Vorfall im AKW Lingen

Im Atomkraftwerk Lingen ist es zu einem sogenannten meldepflichtigen Ereignis gekommen. Wie der Betreiber RWE mitteilt, schaltete sich eine elektrische Gleichrichtervorrichtung unvorhergesehen ab, konnte aber sofort wieder in Betrieb genommen werden. Weitere versuche ergaben Störimpulse der internen Stromversorgung, die nach Angaben des Betreibers beseitigt wurden, um weitere Vorfälle zu verhindern. Nach der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen lag ein Vorfall der Stufe 0 vor, also ein Vorfall mit keiner und nur sehr geringer sicherheitstechnischen Bedeutung. Personal, die Anlage oder die Umgebung seien nicht gefährdet gewesen, so RWE.

Ein Schwerverletzter bei Unfall bei Herzlake

Auf der B213 bei Herzlake ist es heute Mittag zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Auto geriet aus bisher ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem anderen Wagen zusammen. Ein Autofahrer wurde schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Bundesstraße musste kurzzeitig vollgesperrt werden.

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