Prozess wegen “Fake-Anrufen”: Weiterer Angeklagter verurteilt

Im Prozess der „Fake-Anrufe“ bei älteren Menschen ist ein weiterer Angeklagter verurteilt worden. Der 29-jährige Mann aus der Türkei muss wegen versuchten banden- und gewerbsmäßigen Betruges in fünf Fällen für fünf Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Er ist Teil einer Gruppe, die von der Türkei aus ältere Menschen im gesamten Bundesgebiet angerufen haben, so auch im Emsland. Dabei haben sie sich u.a. als Polizisten ausgegeben haben. So sollen sie die Geschädigten dazu gebracht haben, ihnen Bargeld oder andere Wertgegenstände zu überlassen. Bereits in der vergangenen Woche wurden drei „falsche Polizeibeamte“ im Alter zwischen 19 und 27 Jahren zu Haftstrafen verurteilt.

Schwertransport gestartet: Verkehrsbehinderungen im nördlichen Emsland

Gegen 07:30 Uhr ist heute Morgen der Schwertransport mit zwei Kohlendioxidbehältern von Haselünne nach Dörpen gestartet. Die Route führt über die B213 und die B402 Richtung Meppen, dann über die Landesstraßen 65, 51 und 53 auf die B401 bis zum Hafen in Dörpen. Daher muss heute auf diesen Straßen mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

Coronavirus auf Kreuzfahrtschiff “Diamond Princess”: Zwei Ex-Passagiere aus dem Emsland in Berlin gelandet

Sechs deutsche Ex-Passagiere des Kreuzfahrtschiffs „Diamond Princess“ sind in Berlin angetroffen, darunter zwei Emsländer. Das teilt die dpa mit. Das Schiff stand wegen des Coronavirus zwei Wochen im japanischen Yokohama unter Quarantäne. Neben den zwei Emsländern waren Menschen jeweils aus der Nähe von Marburg und Berlin an Bord der Maschine, die heute Morgen im militärischen Teil des Flughafens Tegel landete. Sie wurden von einem Amtsarzt in Empfang genommen und untersucht, anschließend vom Deutschen Roten Kreuz nach Hause gebracht. Dort sollen sie laut Behörden zwei Wochen lang isoliert werden. Das Schiff „Diamond Princess“ stand wegen des Virus bis vergangenen Mittwoch unter Quarantäne. Mehrere Hundert Passagiere erkrankten, zwei von ihnen starben. 970 negativ getestete Passagiere haben seit Ende der Quarantäne das Schiff verlassen.

Papierbehälter im Emsland erhalten Identchip

Ab März erhalten alle Papiertonnen und -container im Emsland einen sogenannten Identchip. Das teilt der Landkreis mit. Bis Mai sollen alle Papierbehälter im Kreis damit ausgerüstet sein. Die Chips sollen den Landkreis bei der Bestandsaufnahme helfen. Mit ihm ist nachvollziehbar, wo Papiertonnen stehen, welche möglicherweise vertauscht oder ob und wann diese geleert wurden. So kann eine effizientere Abfuhrplanung und eine bessere Auslastung der Sammelfahrzeuge ermöglicht werden. 2014 waren bereits Identchips für rund 170.000 Restmüll- und Biotonnen eingeführt worden.

Umstrittener Schwertransport am Sonntag im Emsland

Am kommenden Sonntag findet der Schwertransport zweier Kohlendioxid-Behälter von Haselünne nach Dörpen statt. Die beiden Behälter liegen auf rund 70 Meter langen Tiefladern. Das Gesamtgewicht des Konvois beträgt 430 Tonnen. Die Polizei rechnet mit zehn bis zwölf Stunden Fahrtzeit auf der knapp 60 Kilometer langen Strecke. Um 7 Uhr soll es los gehen und spätestens mit Anbruch der Dunkelheit sollen die Behälter im Dörpener Hafen sein. Die Route führt über die B213 und die B402 Richtung Meppen, dann über die Landestraßen 65, 51 und 53 auf die B401 bis zum Hafen in Dörpen. Auf den Straßen muss am Sonntag mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Der Transport hatte für Aufsehen gesorgt, weil ein erster Versuch im Mai 2019 nach Protest in der Samtgemeinde Sögel von der Polizei abgebrochen wurde. Damals mussten zahlreiche Bäume beschnitten werden.

(Symbolbild © Bundespolizei)

Talk: _zukunftsRAUM_ Emsland aktuell in Lingen

Wie sieht das Wohnen der Zukunft aus? Diese Frage stellt sich der Landkreis Emsland aktuell zusammen mit Unternehmen aus der Region. Ein sogenannter Zukunftsraum steht noch bis zum 30. März an der Außenstelle des Landkreises Emsland in Lingen (Am Wall-Süd 21) aus. In diesem Raum wird das Wohnen mit unterstützender Haustechnik erlebbar gemacht. Mehr über das Thema Smart Home im Bereich Küche, Sanitär, Pflege, Sicherheit, Haussteuerung und Energieeffizienz, erfahrt ihr im Mittagsgespräch mit dem Demografiebeauftragten im Ladkreis, Walter Pengemann.

Öffnungszeiten:
Freitag: 13:00 – 17:00 Uhr
Samstag: 10:00 – 14:00 Uhr

Dienstags 09:30 – 12:30 Uhr bzw. 14:00 – 17:00 Uhr –> Beratung durch Seniorenvereinigung Lingen
1. / 3. Mittwoch im Monat 16:00 – 18:00 Uhr –> Beratung durch Polizei Lingen

Mehr Informationen:
https://www.zukunftsraum-emsland.de/

 

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IG BAU rät emsländischen Reinigungskräften zur Überprüfung der Januar-Lohnabrechnung

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) rät Reinigungskräften aus dem Emsland, ihre Lohnabrechnung für Januar zu prüfen. Grund ist der im vergangenen Monat gestiegene Mindestlohn für Gebäudereiniger auf 10,80 Euro pro Stunde. Der Stundenlohn für Glas- und Fassadenreiniger liegt bei 14,10 Euro. Zwar sei der höhere Lohn für alle Reinigungsfirmen im Kreis verpflichtend, so der stellvertretende Bezirksvorsitzende der IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Herbert Hilberink, es gebe aber immer wieder Chefs, die das Plus gerne mal vergessen. Deshalb lohne im Februar ein genauer Blick auf die Januar-Abrechnung, so Herbert Hilberink weiter.

Zwei 5G-Funkmasten im Emsland installiert; Weiterer Ausbau für 4G-Abdeckung geplant

Im Emsland sind zwei 5G-Funkmasten installiert worden. Außerdem sei ein erheblicher Ausbau für hohe 4G-Abdeckung geplant. Das teilt der Landkreis Emsland mit. Eine schnelle und zuverlässige Netzabdeckung sei sowohl für die Unternehmen als auch für die Bürger wichtig, so Landrat Marc-André Burgdorf. Derzeit gebe es im Kreis 81 von Vodafone betriebene Mobilfunkstandorte. 63 davon hätten bereits eine LTE-Aufrüstung erhalten. Im laufenden Jahr seien 60 Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilfunkmasten im Emsland geplant. Zwei Funkmasten in Papenburg und Meppen würden bereits testweise mit 5G betrieben.

Förderbank des Bundes investierte 2019 im Emsland rund 183 Millionen Euro

Die Förderbank des Bundes hat im vergangenen Jahr rund 183 Millionen Euro in den Landkreis Emsland investiert. Wie die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann mitteilt, habe die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) so über 2.500 Projekte im Kreis gefördert. 626 Familien hätten im vergangenen Jahr vom Baukindergeld profitiert. Das entspräche einer Förderung von 13,1 Millionen Euro. Existenzgründer seien mit fast 15 Millionen Euro unterstützt worden, Wohnungsmodernisierungen und Heizungsumstellungen seien mit fast 100 Millionen Euro gefördert worden. Diese Förderungen bringen Schwung für Häuslebauer, Betriebe und das Klima, so Connemann.

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