Zugang zur Kfz-Zulassung im Emsland eingeschränkt

Um während der Corona-Pandemie die Ansteckungsgefahr zu verringern, hat der Landkreis den Zugang zur Kfz-Zulassung in der Kreisverwaltung in Meppen sowie an den Standorten in Aschendorf und Lingen eingeschränkt. Die Kfz-Zulassung kann nicht mehr durch Privatpersonen vorgenommen werden. Bürger können sich dafür an einen Kfz-Zulassungsdienst wenden. Der Landkreis Emsland bittet um Verständnis. Bereits vergebene Termine behalten aber weiter ihre Gültigkeit. Außerdem steht Bürgern für die Neuzulassung, Umschreibung, Wiederzulassung und Außerbetriebsetzung von Fahrzeugen sowie für die Änderung der Halterdaten das Online-Portal des Landkreises zur Verfügung.

Sechs neue bestätigte Corona-Fälle in der Grafschaft Bentheim

Die Anzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus ist in der Grafschaft Bentheim wieder gestiegen. Zu den bekannten 29 Fällen sind sechs weitere hinzugekommen. Damit liegt die Gesamtanzahl der in der Grafschaft Bentheim registrierten Fälle aktuell bei 35. Etwa 300 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Im Zusammenhang mit der Fachklinik Bad Bentheim werden aktuell 29 Fälle verzeichnet.

Frist zur Meldung schwerbehinderter Beschäftigter um drei Monate verlängert

Wegen der Coronakrise hat die Agentur für Arbeit Nordhorn die Frist zur Meldung schwerbehinderter Beschäftigter um drei Monate verlängert. So haben Arbeitgeber dafür nun bis zum 30. Juni 2020 Zeit. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe. Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze an schwerbehinderte Menschen zu vergeben. Zur Überprüfung der Beschäftigungspflicht müssen die Arbeitgeber die Beschäftigungsdaten üblicherweise bis zum 31. März an die zuständige Agentur für Arbeit übermitteln. Sollte die Beschäftigungsquote nicht erfüllt sein, müssen die Arbeitgeber eine Ausgleichsabgabe an die Integrations- und Inklusionsämter zahlen. Da die Arbeitgeber aber aufgrund der Pandemie mit einer Vielzahl unterschiedlicher Probleme konfrontiert sind, wird die Anzeigefrist verlängert. Weitere Informationen gibt es hier.

57-jähriger Corona-Patient im Emsland verstorben

Im Landkreis Emsland ist in der vergangenen Nacht ein mit dem Coronavirus infizierter Mann verstorben. Das teilt der Landkreis Emsland mit. Es handelt sich dabei um den ersten Todesfall eines an dem Virus erkrankten Menschen im Emsland. Der 57-Jährige hatte eine schwere Vorerkrankung. Landrat Marc-André Burgdorf zeigte sich tief betroffen und drückte den Angehörigen sein Mitgefühl aus. Im Emsland haben sich bisher 78 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Drei von ihnen sind inzwischen genesen. 867 Menschen befinden sich in Quarantäne.

Symbolbild © Euregio-Klinik Nordhorn

Bundestagsabgeordnete De Ridder richtet Mail-Sprechstunde ein

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder richtet eine E-Mail-Sprechstunde ein, um Bürgeranfragen zur Corona-Krise zu beantworten. Viele Menschen würden sich derzeit auf unterschiedlichsten Wegen mit ganz konkreten Fragen an sie wenden, so De Ridder in einer Pressemitteilung. Gerne trage sie dazu bei, bei den drängenden Fragen zu helfen. Am einfachsten und schnellsten gelinge die Beantwortung, wenn die Anfragen per Mail mit einer Telefonnummer für etwaige Rückfragen geschickt werden. Auf ihrer Homepage hat De Ridder zudem die wichtigsten Adressen und Anlaufstellen zusammengefasst.

 

 

Regionale Unternehmen unterstützen – IHK ruft zu lokalen Bestellungen auf

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Region ruft dazu auf, regionale Unternehmen aus dem Handel, der Gastronomie oder dem Tourismus zu unterstützen. Dies sei durch lokale Bestellungen per Telefon oder Mail sowie durch den Kauf von Gutscheinen möglich, so Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin für Standortentwicklung. Jeder der die Unternehmen so unterstützt, helfe ihnen dabei, ihre Liquidität zu erhalten, bis die Zuschüsse und besondere Krisen-Darlehen zur Verfügung stehen. Das sei ein wichtiges Zeichen dafür, dass die Region solidarisch agiere. Seit Mitte März hat die IHk Krisen-Hotlines für regionale Unternehmen geschaltet. Innerhalb einer Woche haben die Experten mehr als 1.800 Beratungsgespräche geführt.

Die Telefon-Hotlines der IHK zum Coronavirus sind zu folgenden Themenfeldern erreichbar:
Handel – Tel.: 0541 353-530
Tourismus und Gastronomie – Tel.: 0541 353-540
Verkehr und Internationales – Tel.: 0541 353-550; Liquiditätssicherung und Finanzhilfen – Tel.: 0541 353-560 Kurzarbeitergeld – Tel.: 0541 353-570

Weitere Informationen gibt es hier.

 

Umgang mit dem Coronavirus in der Justiz

Die Ausbreitung des Coronavirus wirkt sich auf unser aller Leben aus. Die verschiedensten Branchen und Bereiche sind von der Pandemie betroffen. In zahlreichen Unternehmen hat man schon auf Home Office umgestellt, das ist aber nicht in jedem Berufsfeld möglich. Wie geht man nun in der Justiz mit dem Virus um? Wie wird in Gerichten oder in Haftanstalten aktuell gearbeitet? Die Infos dazu hat Ems-Vechte-Welle-Reporterin Wiebke Pollmann.

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Mehr Informationen gibt es hier.

Agentur für Arbeit Nordhorn erweitert telefonische Erreichbarkeit

Die Agentur für Arbeit Nordhorn erweitert ihre telefonische Erreichbarkeit für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Die Geschäftsstellen im Agenturbezirk sind nun montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Durch das hohe Aufkommen an telefonischen Anfragen kann die telefonische Erreichbarkeit aber immer mal wieder eingeschränkt sein. Deshalb wird empfohlen außerhalb der Hauptzeiten anzurufen. Beispielsweise nachmittags ab 16 Uhr und freitags ab 13 Uhr. Die Arbeitsagentur hat personell aufgestockt, um dem hohen Beratungsbedarf schnell und unkompliziert nachzukommen.

Rufnummern für Arbeitnehmer: 0800 4 5555 00und 05921 870900
Rufnummer für Arbeitgeber: 0800 4 5555 20
Informationen zum Thema Kurzarbeit: http://www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit

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