Auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) in Meppen führt die Bundeswehr morgen eine groß angelegte Brandschutzübung durch. Wie der NDR berichtet, soll dabei insbesondere der Einsatz von drei unterschiedlichen Löschhubschraubern trainiert werden. Ziel der Übung sei es, Einsatzabläufe bei Vegetationsbränden zu optimieren und die Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Einsatzkräften zu verbessern. Hintergrund der Übung sei auch der Moorbrand im Jahr 2018. Damals hatten Raketentests der Bundeswehr den trockenen Moorboden entzündet. In der Folge breitete sich das Feuer auf bis zu 1.000 Hektar aus und das Naturschutzgebiet Tinner Dose-Sprakeler Heide brannte rund sechs Wochen lang. Die morgige Übung sei in Abstimmung mit dem niedersächsischen Innenministerium, der Landespolizei sowie örtlichen Feuerwehren und dem Katastrophenschutz vorbereitet worden. Während des Trainings könnte es zu Sirenenlärm und Hubschrauberüberflügen im Stadtgebiet Meppen kommen.