Das Bistum Osnabrück will sich angesichts sinkender Mitgliederzahlen und veränderter Bedürfnisse neu aufstellen. Das hat der Generalvikar Ulrich Beckwermert bei der Vorstellung des Haushaltes 2026 erklärt. Nicht alle Angebote und Gebäude könnten auf Dauer gehalten werden, heißt es in einer Mitteilung. Gleichzeitig sei die Kirche offen für neue Formen der Zusammenarbeit, auch über die Gemeinden hinaus, zum Beispiel durch gemeinsame Nutzung von kirchlichen und kommunalen Gebäuden. Ein Schwerpunkt des Transformationsprozesses unter dem Titel ‚verändert bleiben‘ liege auf den katholischen Kindertagesstätten. Bis 2040 sollen die Zuschüsse um rund 30 Prozent reduziert werden. Einsparungen würden unter anderem durch regionale Verbände erzielt, zugleich suche das Bistum das Gespräch mit den Kommunen, um eine ausreichende Finanzierung sicherzustellen. Für das Jahr 2026 hat das Bistum einen ausgeglichenen Haushalt vorgelegt: Geplant sind Einnahmen und Ausgaben von jeweils etwas mehr als 211 Millionen Euro. Das sei ein Rückgang um 7,7 Millionen Euro gegenüber dem Jahresabschluss 2024.

