Berufung erfolgreich: Haftstrafe für Lingener Betrüger reduziert

Das Osnabrücker Landgericht hat ein Urteil des Lingener Amtsgerichts gegen einen 30-jährigen Mann aus Lingen aufgehoben und neu gefasst. Der Mann war im August vergangenen Jahres wegen Betruges und wegen Urkundenfälschung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Monaten verurteilt worden. Er soll im Internet einen Gegenstand zum Verkauf angeboten und verkauft haben. Trotz Erhalt des Kaufpreises habe er den Gegenstand nicht versandt. Außerdem soll er an einem E-Scooter ein Versicherungskennzeichen angebracht haben, das für einen anderen E-Scooter ausgegeben worden sei. Trotzdem soll er damit auf öffentlichen Straßen unterwegs gewesen sein. Im Berufungsverfahren verurteilte das Osnabrücker Landgericht den Lingener zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Monaten und zwei Wochen. Außerdem verhängte das Gericht ein Fahrverbot von drei Monaten und er muss den Erlös aus seinem Verkauf im Internet zurückzahlen.

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