Der Beitritt der Stadt Meppen zum Deutschen Riga-Komitee ist kürzlich mit der Übergabe der Urkunde im historischen Ratssaal offiziell besiegelt worden. Nach Angaben der Stadtverwaltung wird Meppen damit Teil einer Gemeinschaft von mehr als 80 deutschen Städten, die an die nationalsozialistischen Deportationen jüdischer Bürgerinnen und Bürger nach Riga erinnern und sich aktiv für die Pflege der Gedenkkultur einsetzen. Dafür hatte sich der Stadtrat bereits im Dezember 2024 auf Grundlage eines Antrags der CDU-Fraktion einstimmig ausgesprochen. Das Riga-Komitee wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge gegründet. “Mit dem Beitritt zum Riga-Komitee stellen wir uns unserer historischen Verantwortung und erklären für die Stadt Meppen und ihre Bürgerinnen und Bürger: Wir werden nicht vergessen, was geschehen ist”, so Bürgermeister Helmut Knurbein. Dabei verwies er auf den erstarkenden Rassismus und Antisemitismus. In Erinnerung an unsere Geschichte gelte es, alles zu tun, damit solche Verbrechen nie wieder geschehen können.