Ems Vechte Welle Wetter – DER SOMMER NIMMT ANLAUF

Nach dem es in den letzten Tagen Durchschnittswetter gab, gemessen am 30-Jahres-Mittel, bahnt sich ab Mitte der Woche wieder sommerliches Wetter an

Aktuell befinden wir uns im Einflussbereich eines Hochdruckgebietes, welches über den britischen Inseln liegt und kühle Meeresluft zu uns in den Norden lenkt. 
Am Montag und Dienstag ist es daher meist stark bewölkt, die Sonne hat kaum eine Chance und die Temperaturen bewegen sich meist bei Höchstwerten von 17 bis 20 Grad. 
Ab Mitte der Woche strömt dann langsam mildere, aber auch schwülere Luft aus dem Süden zu uns, mit Sonne, aber auch Schauern und Gewitter.

EMS VECHTE WELLE – WOCHENENDWETTER

Das Wochenende an Ems und Vechte gestaltet sich wechselhaft.
Das Schauer und Gewitterrisiko nimmt deutlich ab, dabei ist es wechselnd bewölkt, mit immer größer werdenden sonnigen Abschnitten.
Der kühle Nordwestwind dämpft die Temperaturen auf Werte um 20 Grad am Tag und kühlen 10 Grad in der Nacht zu Sonntag.

In der neuen Woche änder sich erstmal wenig

Es wird turbulent am Himmel – Der Regen kommt!

Nach dem Juni mit neuem Allzeit-Junirekord bei den Temperaturen fährt der Juli eine völlig andere Schiene. Es kommt endlich zu Regen.

 

Quelle: wetterzentrale.de

Ich habe euch mal als Grafik die Niederschlagssummen bis zum kommenden Sonntag mitgebracht. 
Wir werden von Donnerstag an und vor allem am Freitag lokal einige Liter zusammen bekommen – durch Schauer und Gewitter.
Gerade am Freitag kann es lokal ganz gut schütten, andere Orte bekommen weniger ab. Wenn wir von Schauern reden, treffen die nicht jeden. 

Insgesamt sieht es für den gesamten Nordwesten erst einmal recht nass aus, so dass zumindest die Dürre oberflächlich gelindert wird. 

Im 16-Tage-Trend wird es nur sporadisch und langsam etwas milder. Nächste Woche können locker wieder sommerliche Werte von 25 Grad erreicht werden, die allerdings dank Tiefdruck auch ziemlich schwül daher kommen. Schauer und Gewitter sind auch wieder dabei. 

Die Natur freut sich auf jeden Fall über die Wasserspende.

Habt ne schöne Zeit, wir lesen uns.

Ems-Vechte-Welle Wettertrend – Sommer geht anders

Irgendwie wollte man vor gut einer Woche nur mal kurz durchlüften können… Konnte ja keiner ahnen, dass Petrus direkt übertreiben muss 
und uns mit gefühltem Frühherbstwetter kommt. Der Sommer ist weit weg und das ausgerechnet in den Ferien. Aber kommt er bald wieder? Müssen wir bald wieder schwitzen? Das schauen wir uns gleich zusammen an, aber erst einmal gucken wir auf die Woche…

An diesem Trend wird ein Sommerliebhaber nix Gutes finden, bis auf die Tatsache, dass sich zum Ende der Woche endlich mal ein Schwung Regen ins Emsland und die Grafschaft traut. Davon hatten wir ja, wie wir alle wissen, viel zu wenig. Es wäre zumindest ein Anfang. Ansonsten dümpeln wir weiter vor uns hin mit vielen Wolken, ab und an etwas Sonne und vor allem kühlen Temperaturen. Der Wind ist hier der Spielverderber, der kommt nämlich aus nordwestlichen Richtungen und bringt dieses schmuddelig-kühle Gefühl mit. Vor allem die Nächte werden kalt.
Aber jetzt suchen wir den Sommer…

Quelle: wetterzentrale.de

…und können ihn schon sehen!
Wir fangen mal vorne an und schauen auf das Modelldiagramm des amerikanischen GFS-Modells. Oben haben wir die Temperaturen in 1500 Meter Höhe, unten die Niederschläge. Die rote Linie in der Mitte ist das klimatische Mittel für den dort angegebenen Zeitraum. 

Wir liegen also bis zum Wochenende in der herbstlichen Wetterlage mit langsam steigenden Temperaturen und auch Niederschlag zum kommenden Wochenende.
Es wird nicht reichen um die Dürre zu bekämpfen, aber immerhin gibt es etwas Regen. 
Weiter so grob ab Monatsmitte sehen wir große Unsicherheiten wo es hingehen soll. Was steckt dahinter?

Variante 1 mit roter und deutlich zu milder Abweichung simuliert eine Temperatur in 1500 Meter Höhe von gut 15 Grad. Nehmen wir die Niederschläge dazu, die kurz und knapp ausschlagen, lässt das nur einen Schluß zu. Es deutet darauf hin, dass sich die Wetterlage von Mai und Anfang Juni wiederholen könnte mit einer Tiefvorderseite, schwül-warmer Luft, Schauern und Gewittern, also eine sehr labile Geschichte. 

Variante 2 wäre die kältere mit einer Fortsetzung des Herbstfeelings. Das ist jedoch recht unwahrscheinlich und wird sich wohl bis spätestens nächster Woche aus den Klimamodellen verabschiedet haben. 
Und zu guter Letzt die goldene Mitte und da steht unsere Vorhersage.

Fassen wir also zusammen: Diese Woche müssen wir noch durch den gefühlten Herbst, sogar mit etwas Regen, dann wird es langsam milder und zu Monatsmitte kommt der Sommer zurück, der allerdings auf Treibsand gebaut ist. Dazu dann Schauer und Gewitter.

Wie lange der dann bei uns bleibt, schauen wir uns ein andermal genauer an.

Ich wünsche eine schöne Woche

DAS WETTER AM WOCHENENDE

Deutschland zwischen Sommer und gefühltem Frühherbst. Während es im Süden sommerlich wird, gastiert im Norden ein Tief nach dem anderen, mit etwas Regen, Wind und kühleren Temperaturen.

Am SAMSTAG kann es aus dichter Bewölkung überall mal ein wenig nass werden. Bis zum Abend können durchaus 5-10 Liter/qm fallen, dass ist zwar nicht die Welt, aber immer hin. Bei zeitweise lebhafteren Südwestwind klettern die Temperaturen auf 22 bis 23 Grad. In der Nacht wird es trockener und es wird frisch.

Am SONNTAG zeigt sich das Wetter schon wieder etwas versöhnlicher. Nach kühler Nacht, wechseln sich Sonne und Wolken ab und zeitweise kann es leichte Schauer geben. Der Wind dreht wieder auf Nordwest und damit wird es wieder etwas kühler.

EMS VECHTE WELLE – WETTERTREND

Eine deutlich kühlere Luftmasse ist eingeflossen und führt frische Meeresluft in den Nordwesten. Bei einem überwiegend freundlichen Mix aus mal mehr, mal weniger Wolken und Sonne, bleibt es trocken -Erst ab Donnerstag sind einige wenige Schauer zu erwarten.
Tagsüber klettert das Thermometer auf Werte um oder leicht über 20 Grad.
Die Nächte werden vergleichsweise kalt, bei 7 bis 8 Grad am Mittwoch und Donnerstag.

Nach der Hitze, weht nun ein völlig anderer Wind – Ein Blick in die Modelle

Ich nehme Sie heute einmal mit, auf eine Reise in die Modellwelt des Wetters und wir schauen uns mal genau an, was der Juli in Sachen Wetter so mit uns vor hat.

Wir kommen ja nun aus einem sehr heißen Woche und der Allzeit-Juni-Wetter-Rekord  wurde in der letzten Woche mit 38,6 Grad in Coschen in Berlin-Brandenburg und in Bad Muskau in Sachsen geknackt.
Doch an diesem Sonntag hat Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) mit 39,2°C den Vogel sprichwörtlich abgeschossen.
Der alte Rekord stammt im übrigen aus dem Jahr 1947 mit 38,5 Grad in Bühlertal in Baden-Württemberg.

Auch bei uns in der Region, war es in den letzten Tage sehr heiß und vor allem wahnsinnig trocken -Nun legt der Juli vorerst einen “KALTSTART” hin -schauen wir uns das mal genauer an…

Quelle: wetterzentrale.de

Zwischen dem Azorenhoch und einem Tief über Skandinavien, strömt nun kühle Meeresluft zu uns. Im Norden kühlt es ab, während der Süden des Landes weiter schwitzen muss.

Die Abkühlung ist im Vergleich zu den letzten Tagen schon brachial …

Quelle: wetterzentrale.de

Schauen wir uns das mal hier auf dem Ensemble an. Zu sehen sind hier die nächsten 16-Tage in Temperatur (1500meter) und (Niederschlag)
Die jeweiligen Einzelberechnungen des amerikanischen Wettermodells (bunte Linien).
Die (rote Linie) in der Mitte ist das 30 Jahres Mittel von 1981-2010.
Die (weiße Linie) ist das Mittel alles Einzelläufe -so kurz Erklärt.

Wie man sehen kann sinkt die Temperatur in 1500 Meter um ganze 20 Grad, mit Tiefstwert am Dienstag. Dazu haben wir es bis mindestens zum 6.Juli im wahrsten Sinne des Wortes Furztrocken. Es fällt schlicht kaum bzw. kein Regen.

Danach kommen wir in ein sehr unruhiges Feld, die Berechnungen gehen weit auseinander. Ich habe mal 2 Cluster eingekreist.
Hierbei handelt es sich um Tiefvorderseiten Wetter mit erneuter Luftmasse aus Südwest und schwül-warm bis heißes Sommerwetter, aber eben auch Schauer und Gewitter. Wenn man sich unten die Niederschläge in dem Zeitraum ansieht, dann sieht man das diese kurz mal ausschlagen und dann schnell wieder verschwunden sind -Das spricht für Konvektion, sprich Schauer und Gewitter.
Auch der zweite Cluster würde ähnlich verlaufen.
Alles in allem ist es aber zu trocken. Der Regen, der in den nächsten 16 Tagen fallen kann, trifft nicht jeden und ist auch sonst nicht der große Wurf.

Fassen wir also mal zusammen -Die nächsten 16 Tage wird es eher Durchschnitts-Juli-Wetter geben mit moderaten Temperaturen und kaum Niederschlag.

Die große Hitze kommt so schnell erst einmal nicht zurück.

 

DIE WETTERAUSSICHTEN FÜRS WOCHENENDE

Hoch VERA zieht nun langsam nach Osten ab und macht den Weg frei für Tief NASIR, welches uns am Wochenende erneut die Hitze zurück bringt.

So ist es am Samstag sehr sonnig. Hier und da sind ein paar hohe Wolkenfelder am Himmel, die lediglich dekorativem Zweck dienen.
Am Sonntag ziehen im Laufe des Tages schon eher mal kompaktere Wolken durchs Sendegebiet.

Die Temperaturen klettern am Samstag auf bis zu 33° Grad. Sonntag wird es bedingt durch einzelne Wolkenfelder etwas weniger heiß, bei 29° bis 31° Grad.

HINWEISS: Mittagssonne meiden, viel trinken und unbedingt eincremen
-hohe Wärmebelastung am Samstag!