Vorarbeiten für umfangreiche Baumpflanzungen in Meppen gestartet

In dieser Woche sind die Vorarbeiten für umfangreiche Baumpflanzungen am Stadtwall in Meppen gestartet. Das teilt die Stadt Meppen am Dienstag in einer Pressemeldung mit. Insgesamt sollen 80 neue Bäume gepflanzt werden. In einem ersten Teilabschnitt werden im Bereich um Püntkers Patt und entlang des Leinpfades von der Hubbrücke bis zur Schülerwiese 13 große Linden mit einer Höhe von rund sieben Metern nachgepflanzt. Die Maßnahmen werden ergriffen, um den Allee-Charakter wiederherzustellen, heißt es von der Stadt. Im Bereich von der Schülerwiese bis zum Einfahrtsbereich zur Notaufnahme des Krankenhauses Ludmillenstift sollen zudem Buchen gepflanzt werden. Diese würden in dem Bereich gegen die Beschattung des bestehenden großen Baumbestandes besser als Linden gedeihen. Entlang des Leinpfades müssen zudem drei Linden aus Verkehrssicherheitsgründen gefällt werden. Dies ging aus einem vorherigen Gutachten vor, laut dem die Standsicherheit der Bäume nicht mehr gewährleistet werden kann. Dies betrifft auch drei weiere Bäume im Bereich der Schülerwiese, die sich allerdings im Besitz des WSA Meppen befinden. Die Nachpflanzung der Lindenbäume in diesem Bereich erfolgt jedoch durch die Stadt Meppen. Ab dem 1. November sollen die Maßnahmen starten und vor Weihnachten abgeschlossen sein. Durch weitere Gehölz- und Pflegearbeiten kann es kurzfristig zu Beeinträchtigungen für Radfahrer und Füßgänger kommen.

Update: Gas-Austritt in Haren

In Haren ist es am Vormittag zu einem Gas-Austritt gekommen. Das ging aus einer Meldung der Warn-App Nina hervor. Demnach wurde bei Erdarbeiten an der Wesuweer Hauptstraße eine Gasleitung durch einen Bagger beschädigt. Die Häuser im direkten Umkreis wurden darauf direkt durch die Feuerwehr evakuiert. Die Wesuweer Hauptstraße wurde während der Instandsetzung vorübergehend gesperrt. Die Bewohner konnten gegen 12.30 Uhr wieder zurück in ihre Häuser. Polizeiaussagen zufolge, wurde bei dem Einsatz niemand verletzt.

Impfaktion am Wochenende in Nordhorner Innenstadt

Der Landkreis Grafschaft Bentheim startet am kommenden Wochenende erneut eine Impfaktion. Am Samstag, den 30. Oktober, wird dann ein mobiles Team von 10 bis 16 Uhr in der Nordhorner Innenstadt anzutreffen sein. Dies teilt der Landkreis in einer Pressemeldung mit. Die Aktion wird in einem Zelt vor dem „Restaurant Frentjen“ in der Hauptstraße 50 durchgeführt. Eingesetzt wird der Impfstoff von BioNTech. Die Aktion richtet sich an alle Personen über 12 Jahren. Angeboten werden Erstimpfung und Zweitimpfung, die Erstimpfung nach einer Genesung und die Impfung nach einer Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson. Impfwillige werden gebeten, ein Ausweisdokument und den Impfpass mitzubringen. Um eventuelle Wartezeiten etwas angenehmer zu gestalten, gibt es ein nichtalkoholisches Heißgetränk gratis, heißt es vom Landkreis.

 

Symbolbild

Unfallflüchtiger aus Neuenhaus gesucht

In Neuenhaus sucht die Polizei einen Unfallflüchtigen, nachdem es am Montag auf dem Südring zu einem Verkehrsunfall kam. Der bislang unbekannte Flüchtige war mit seinem Fahrzeug gegen 19.40 Uhr in Richtung Uelsen unterwegs. Im Gegenverkehr streifte der Unbekannte einen VW Golf in Höhe der Ampelkreuzung zum Goldammerweg. Dabei wurde der linke Außenspiegel des Golfs beschädigt. Der entstandende Schaden beläuft sich auf 500 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Zeugen nach Unfallflucht in Schüttorf gesucht

Nach einem Verkehrsunfall am Montag in Schüttorf sucht die Polizei nun Zeugen. Gegen 17.15 Uhr war eine 46-jährige Frau in der Salzbergener Straße mit ihrem Opel Astra stadteinwärts unterwegs. An der Ampelkreuzung wollte sie links in die Graf-Egbert-Straße abbiegen. Ein weiteres unbeteiligtes Fahrzeug wollte zeitgleich über den Hauptfahrtstreifen nach rechts in die Weidestraße abbiegen. Beim Vorbeifahren an das unbeteiligte Fahrzeug stieß ein bislang unbekannter Fahrer mit seinem Fahrzeug gegen den rechten Außenspiegel des Opel Astra. Anschließend fuhr er weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 250 Euro. Beim Tatfahrzeug handelt es sich – Zeugenaussagen zufolge – um einen weißen Kleinwagen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Corona: Inzidenzwert im Emsland deutlich rückläufig

Dem Landkreis Emsland sind seit gestern 49 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Seitdem ist kein weiterer Todesfall dazu gekommen. Die Gesamtzahl der Verstorbenen bleibt damit bei 207. Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts heute bei 101,2 und ist damit seit gestern deutlich gesunken. Am Montag betrug der Wert noch 118,6. Insgesamt gelten 576 Menschen im Emsland aktuell als mit Covid-19 infiziert. Dem Landkreis Grafschaft Bentheim ist seit gestern ein neuer Corona-Fall gemeldet worden. Der Inzidenzwert liegt dort im Vergleich zu gestern unverändert bei 58. Aktuell gelten 140 Menschen in der Grafschaft als mit Covid-19 infiziert. Der Wert der Hospitalisierung liegt in Niedersachsen heute bei 2,6. Dieser Wert gibt an, wie viele infizierte Personen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage in einem Krankenhaus aufgenommen worden sind. Die niedersachsenweite Intensivbettenbelegung durch Covid-19-Patienten liegt heute bei 4,1%.

Fußgängerin von PKW angefahren

Am Mittag ist eine Fußgängerin in Esterwegen von einem PKW angefahren worden. Beim Rangieren seines PKW übersah der Kraftfahrer die Passantin auf der Poststraße. Die Frau verletzte sich schwer, jedoch wurde Lebensgefahr seitens der Rettungskräfte ausgeschlossen. Die Maßnahmen der Polizei wurden beendet.

Foto © Bundespolizei

Senioren wegen Drogenhandel vor Gericht

Heute stehen zwei Senioren aus Niederlangen aufgrund illegalen Drogenhandels und Bewirtung einer Marihuanaplantage vor dem Landgericht Osnabrück. Dem 79-jährigen Mann und der 64-jährigen Frau wird vorgeworfen von 2014 bis 2018 mit Drogen gehandelt zu haben. Dazu unterhielten sie auf dem Dachboden ihres gemeinsamen Wohnhauses eine Marihuanaplantage. Die Angeklagten sollen in mindestens 18 Fällen die Plantagen abgeerntet und die Drogen gewinnbringend weiterverkauft haben. Zu diesem Termin sind ein Dolmetscher und vier Zeugen geladen.

Hochwasserschutzübung in der Grenzregion

Die Katastrophenschützer der deutschen und niederländischen Wasserbehörden organisierten am 10. Juni eine Hochwasserschutzübung. Das teilt das INTERREG-Projekt LIVING-Vechte-Dinkel mit. Ziel der Übung ist die Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Katastrophenfall. Im Ernstfall müssen Bürgerinnen und Bürger bestmöglich vor den Folgen von Starkniederschlägen und Überschwemmungen geschützt werden. Die Hochwasserschutzübung wird von der Bezirksregierung Münster, den Kreisen Grafschaft Bentheim und Borken, und den niederländischen Waterschappen Vechtstromen und Rijn en IJssel organisiert. Dies geschehe in enger Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sowie den Sicherheitsregionen Twente und Noord-en Oost Gelderland. Auf Grund der Corona-Pandemie fand die diesjährige Hochwasserschutzübung größtenteils digital statt. Bei dem Projekt INTERREG-Projekts LIVING-Vechte-Dinkel handelt es sich um eine deutsch-niederländische Initiative, welche im Rahmen des INTERREG V A-Programms von der Europäischen Union und den nationalen Programmpartnern gefördert wird. Ziel ist es, im grenzüberschreitenden Einzugsgebiet von Vechte und Dinkel gemeinsam mehr für den Hochwasserschutz und den Tourismus entlang der Flüsse zu tun.

Foto: © LIVING Vechte-Dinkel

Sattelzug gefährdet Straßenverkehr

Ein niederländischer Sattelzug gefährdete Dienstag mehrfach den Straßenverkehr auf der B401 in Richtung Dörpen. Ein Zeuge meldete nach 18 Uhr einen Sattelzug mit niederländischem Kennzeichen, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fahre und zudem durch riskante Überholmanöver mache. Entgegenkommende Verkehrsteilnehmer mussten dabei ihr Fahrzeug stark abbremsen und auf dem Seitenstreifen ausweichen, um einen Zusammenstoß mit dem Lkw zu verhindern. Der niederländische Sattelzug konnte von Polizeikräften auf der Bundesstraße zwischen Dörpen und Heede angehalten werden. Gegen den Fahrer des niederländischen Lkw wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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