Aschendorf erhält 1.800 Glasfaseranschlüsse

Aschendorf erhält 1.800 Glasfaseranschlüsse. Das erklärt die Stadt Papenburg in einer Pressemitteilung. Der Spatenstich für das neue Glasfasernetz ist heute gefallen. Das Gemeinschaftsunternehmen Glasfaser Nordwest von Telekom und EWE wird Haushalte und Unternehmen mit den neuen Glasfaseranschlüssen ausstatten. Die neuen Anschlüsse ermöglichen dann Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s. Der Ausbaupartner MAM-Bau beginnt im Juli 2021 mit dem Bau des Verteilnetzes. Die Glasfasern enden zunächst auf der Grundstücksgrenze der Anlieger – sobald dann ein Glasfaseranschluss beauftragt wird, schließt die Firma das Haus an das Netz an. Ab Januar 2022 können Interessentinnen und Interessenten dann die neuen Tarife buchen. Bis Anfang 2022 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen werden. Bürgermeister der Stadt Papenburg Jan Peter Bechtluft freut sich über einen schnell voranschreitenden Glasfaserausbau. Nachdem bereits Ende April des Jahres mit dem Ausbau im Stadtgebiet gestartet wurde, schließe Aschendorf schnell an. Möglich wurde ein vorgezogener Ausbau durch kurzfristig freigewordene Bauressourcen des Partnerunternehmens. Das neue Netz soll allen Telekommunikationsanbietern zur Verfügung stehen, erklärt Florian Nierke von Glasfaser Nordwest. Bürgerinnen und Bürger können sich derzeit zwischen den Anbietern Telekom Deutschland und EWE entscheiden. Man wünsche sich jedoch weitere Anbieter, die ihre Internettarife über die neu geschaffene Infrastruktur vermarkten wollen.

Bild: © Stadt Papenburg
Von links: Florian Nierke (Glasfaser Nordwest), Vertreter der Firma Mambau, Sascha Zink, Leiter Kommunales und Politik bei Glasfaser Nordwest, Ortsbürgermeisterin Marion Terhalle, Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, Stadtbaurat Jürgen Rautenberg und IT-Leiter Jürgen Neumann.

Radfahrerin schwer verletzt

Am Mittwoch ist eine Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall in Lingen schwer verletzt worden. Der 66-jährige Fahrer eines VW war gegen 11.30 Uhr in Richtung Lindenstraße unterwegs. Als er an der Kreuzung in Richtung Innenstadt auf die Darmer Hafenstraße abbog, übersah er eine Radfahrerin und nahm ihr die Vorfahrt. Radfahrerin und Auto stoßen zusammen. Die 61-jährige Frau wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1200 Euro.

Weiterer Abgang bei den SVM-Frauen

Der SV Meppen verzeichnet einen weiteren Abgang. Defensivspielerin Jenny Bitzer verlässt die Frauen des SV Meppen. Das hat der Verein heute mitgeteilt. Bitzer kam im Sommer 2019 ins Emsland. Sie spielte zuvor für die TSG Hoffenheim, den Durham Women FC in England und die AS Rom. Schon am Mittwoch hat der SV Meppen vier Spielerinnen des gerade abgestiegenen Frauenteams aus der 1. Fußball-Bundesliga verabschiedet. Bereits bekannt war, dass Maike Berentzen, Vivien Endemann, sowie die beiden Torhüterinnen Kari Närdemann und Anna-Maria Tews den SV Meppen verlassen werden.

Was hat sich durch Corona geändert? “SchUCo-Umfrage” an Schulen

In den kommenden Wochen führen verschiedenen Institutionen unter der Leitung der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim eine schulbasierte Umfrage, genannt SchUCo, an den Grundschulen in der Stadt und dem Altkreis Lingen durch. Seit März letzten Jahres hat sich das Leben für viele Menschen durch die Corona-Pandemie stark gewandelt. Besonders der Freizeitbereich sowie der Schul- und Berufsalltag sind davon betroffen, heißt in der Pressemeldung der Polizei Lingen. Bei der Polizei, der Beratungsstelle LOGO des Kinderschutzbundes Lingen e.V., dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Lingen und der Stadt Lingen gingen in dieser Zeit vermehrt Meldungen ein. Da entsprechende Präventionsveranstaltungen in den letzten Monaten nicht stattfinden durften, führen die Kooperationspartner die Umfrage durch. Die Vorbereitungen und Konzeptionierungen erfolgten in den letzten Monaten online. Dabei legten Miriam Bauersachs von der Stadt Lingen und Stefan Hagemann vom Präventionsteam der Polizei Lingen die Fragen immer wieder Kindern und Erwachsenen aus ihrem privaten Umfeld vor und konnten so die Inhalte der Umfrage zielgruppenspezifisch optimieren. Der Fragebogen wird anonym von den Eltern und den Schülern ausgefüllt. Die Beantwortung der Fragen erfolgt online und dauert etwa 15 Minuten. Die Zugangsdaten erhalten die Eltern und Kinder über die teilnehmenden Schulen. Ziel der Befragung sei es, mehr über die Umstände herauszufinden, die sich aufgrund der Corona-Pandemie in Familien ergeben haben. Die gewonnenen Informationen sollen dann als Grundlage für gezielte Präventionsveranstaltungen genutzt werden. Insgesamt nehmen 75 Prozent der Grundschulen das Angebot der Umfrage an, so dass mehr als 3000 Schüler und Schülerinnen sowie deren Eltern an der Befragung teilnehmen können.

Drei Männer nach Überfall auf Lingener Kiosk zu Freiheitsstrafe verurteilt

Drei Männer aus Lingen sind am Donnerstag für einen schweren Überfall in einen Lingener Kiosk im November 2020 verurteilt worden. Das Landgericht verhängte allen drei Angeklagten eine Freiheitsstrafe von mehr als 5 Jahren. Im November haben die drei Männer einen Kiosk in Lingen überfallen, wobei die Angeklagten sich jeweils mit Mund-Nasen-Schutz, Mütze und Kapuze verhüllt haben. Die Angeklagten sind gemeinsam hinter die Ladentheke gegangen und haben eine Mitarbeiterin mit einem Holzbeitel gedroht. Die Täter haben dann knapp 100 Euro Bargeld aus der Kasse und Tabak im Wert von mindestens 678 Euro mitgehen lassen. Im weiteren Verlauf der Tat sollen die Täter der Mitarbeiterin gedroht haben, sollte sie den Verbleib von weiterem Bargeld nicht verraten. Die Mitarbeiterin sei dieser Aufforderung nachgekommen und die Angeklagten haben weitere 1150 Euro aus der Postkasse sowie circa 2538 Euro Bargeld aus dem Tresor entnommen. Ferner wurde zwei Angeklagten vorgeworfen im November 2020 einen Supermarkt überfallen zu haben. Nachdem eine Mitarbeiterin des Supermarktes auf Bitten der Täter die Eingangstür noch einmal aufgeschlossen hat, sei einer der Angeklagte hinter dem Markteingang stehen geblieben, während der andere zur Kasse gegangen sei. Nachdem die Zeugin erklärte, dass der Angeklagte nichts mehr kaufen könne, soll dieser ein etwa 20 cm langes Messer gezogen und die Mitarbeiterin zur Herausgabe der Kasse aufgefordert haben. Daraufhin gab sie ihm die Kasse mit 1.890 Euro Bargeld.

Frontalzusammenstoß zweier Autos zwischen Klein Berßen und Sögel

Bei einem Unfall zwischen Klein Berßen und Sögel sind heute vier Personen zum Teil schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war eine 21-Jährige mit ihrem Auto auf der Sögeler Straße unterwegs, als sie einen Bagger überholte. Dabei übersah sie das entgegenkommende Auto einer 18-Jährigen. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem die 21-Jährige schwer verletzt wurde. Sie musste von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden. Die drei Insassen des anderen Wagens erlitten leichte Verletzungen. Es entstand nach Polizeiangaben ein Sachschaden von 16.000€.

Oberlangen wird im Juli Filmkulisse einer internationale Kinoproduktion

Oberlangen wird im Juli zur Filmkulisse einer internationalen Kinoproduktion. Ein 60-köpfiges Team führt dort Mitte Juli Dreharbeiten für einen Kriegsfilm durch. Der Kinofilm „Lost Transport“ ist eine luxemburgisch-holländisch-deutsche Koproduktion. Der Film thematisiert das Stranden eines Zuges mit mehr als 2.000 jüdischen KZ-Gefangenen in der Nähe eines deutschen Dorfes, das kurz vor Kriegsende bereits von der Roten Armee besetzt ist. Dass das Emsland für das Projekt als Drehstandort entdeckt wurde, ist auch auf die Bemühungen der Region zurückzuführen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises. Vor knapp zwei Jahren präsentierte sich der Landkreis in Kooperation mit den Städten Papenburg, Meppen und Lingen auf der Berlinale als Filmstandort. Dort hat sich das Emsland laut eigenen Aussagen als unverbrauchten Drehort mit außergewöhnlicher Vielfalt und Authentizität ins Gespräch gebracht. Für den Dreh in Oberlangen sucht die betreuende Agentur zudem 25 Komparsinnen und Komparsen zwischen 18 und 60 Jahren, die weder sichtbare Tattoos noch modern gefärbte Haare haben. Der Einsatz umfasse maximal drei Tage à 10 Stunden im Zeitraum vom 20. bis 22. Juli. Interessierte können sich per E-Mail an komparsen@teaming-timing.de wenden.

Polizeibeamter bei Einsatz in Meppen verletzt

Am Mittwoch wurde bei einem Polizeieinsatz in Meppen ein Polizeibeamter verletzt. Mitarbeiter einer Postfiliale an der Bahnhofstraße hatten nach einem Warenbetrug die Polizei alarmiert. Nachdem der bislang unbekannte männliche Tatverdächtige von den zwei Polizisten angesprochen wurde, ergriff er die Flucht und rannte einen der Polizisten um. Als der Beamte nach der Jacke des Unbekannten griff, um ihn aufzuhalten, setzte er seine Flucht unter erheblichem Kraftaufwand fort. Dabei wurde der 56-Jährige Polizist mitgezogen, kam zu Fall und verletzte sich. Er ist bis auf Weiteres dienstunfähig. Der mutmaßliche Täter flüchtete in Richtung Bahnhof. Er wird als etwa 25 Jahre alt und circa 1,90 Meter groß beschrieben. Er hat dunkle Haut und trug unter anderem eine schwarze Base-Cap sowie ein rötliches T-Shirt. Hinweise nimmt die Polizei entgegen.

Fenster in Freren zerstört

Bislang unbekannte Täter haben zwischen Freitag und Dienstag in Freren die Fensterscheibe einer Firma beschädigt. Die Täter zerstörten die Scheibe in der Beestener Straße. Nach aktuellem Ermittlungsstand gehen die Polizeibeamten davon aus, dass der Schaden durch eine Stahlkugel entstanden ist. Sie wurde vermutlich mit einer sogenannten “Zwille” verschossen. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.

Unbekannte fliehen nach Verkehrsunfällen in Meppen und Nordhorn

In den vergangenen Tagen sind Unbekannte in Meppen und Nordhorn nach Verkehrsunfällen geflohen. So kam es am Mittwoch in Meppen zwischen 15.30 und 17.30 Uhr im Asternweg in zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein im Bereich der dortigen Sackgasse geparkter blauer VW Up wurde dabei von einem bisher unbekannten Verkehrsteilnehmer am Heck beschädigt. Der Verursacher entfernte sich, ohne sich um den Vorfall zu kümmern. Am Dienstag kam es auch in Nordhorn auf der Emsbürener Straße zu einem Verkehrsunfall. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer verlor während der Fahrt in Richtung Nordhorn einen gelben Plastikbehälter. Ein entgegenkommender Opel kollidierte mit dem Behälter, wodurch ein Schaden in Höhe von etwa 1000 Euro entstand. Der unbekannte Fahrzeugführer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Zeugen werden gebeten, sich in beiden Fällen bei der Polizei in zu melden.

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