Rauschgift für rund 11.000 Euro: Drogenschmuggler an Grenze erwischt

Die Bundespolizei hat am Montagabend einen Drogenschmuggler erwischt, der Rauschgift im Wert von 11.000 Euro über die deutsch-niederländische Grenze schmuggeln wollte. Der 25-Jährige war in einem PKW mit deutscher Zulassung über die A 30 aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung wurde das Auto gegen 19:30 Uhr auf dem Parkplatz Waldseite Süd von der Bundespolizei angehalten und kontrolliert. Bei Durchsuchung des Autos entdeckten die Beamten zwei Tüten, in denen insgesamt rund 540 Gramm Marihuana und 600 Gramm Haschisch gefunden wurden. Außerdem stellten die Beamten einen offenbar gefälschten Impfausweis sicher. Die Bundespolizei hat Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen des Verdachtes der Urkundenfälschung eingeleitet. Die Drogen wurden beschlagnahmt. Die abschließenden Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen am Dienstsitz in Nordhorn durch.

Foto: © Bundespolizei

Weitere Impfaktionen in Meppen und Samtgemeinde Sögel

In Meppen und der Samtgemeinde Sögel sind weitere Impfaktionen geplant. Das teilt der Landkreis Emsland in einer Pressemeldung mit. Erst-, Zweit- und Drittimpfungen sollen nun vermehrt dezentral in den kreisangehörigen Kommunen durch mobile Impfteams angeboten werden. Dadurch werde ein niederschwelliges Impfangebot bereitgehalten, nachdem die Impfzentren landesweit Ende September geschlossen wurden. Die mobilen Impfteams werden vom Deutschen Roten Kreuz und dem Malteser Hilfsdienst betrieben. Die nächsten Termine sind am Donnerstag, 11. November, von 14 bis 16 Uhr in der Gemeindeverwaltung Börger, am Freitag, 12. November, von 14 bis 17 Uhr beim SV Union Meppen und am Montag, 15. November, von 14 bis 17 Uhr in Sögel auf dem Marktplatz. Die mobilen Impfteams werden nach vier Wochen erneut an den gleichen Orten die notwendigen Zweitimpfungen durchführen. Eine Anmeldung für die Impfungen ist nicht notwendig. Mit einer Impfquote von aktuell 74,25% bei den Erstimpfungen und 70,41% bei den Zweitimpfungen liegen die Zahlen im Landkreis Emsland knapp über dem Landesdurchschnitt (72,1% Erstimpfungen; 69% Zweitimpfungen).

Lars Zengler neuer Leiter des Polizeikommissariats Papenburg

Am Mittwoch wurde der Polizeioberrat Lars Zengler zum neuen Leiter des Polizeikommissariats Papenburg ernannt. Damit tritt Zengler die Nachfolge von Polizeihauptkommissar Wilfried Bohse an. Das berichtet die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim in einer Pressemitteilung. Der 34-jährige Cloppenburger bringe trotz seines noch jungen Alters viel Erfahrung durch seine Polizeikarriere mit. Vor dem Abschluss seines Masterstudiums war Zengler unter anderem im Einsatz- und Streifendienst, im Ermittlungsbereich sowie im Polizei-Stabsdienst tätig. In den vergangenen zwei Jahren übernahm er den Posten als Leiter des Polizeikommissariats Wittmund.

Foto © Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim

Update: Rechtsradikale Äußerungen: 37-Jähriger aus Lathen zu Freiheitsstrafe verurteilt

Ein 37-Jähriger aus Lathen wurde heute vom Landgericht Osnabrück unter anderem für das Zeigen des sogenannten “Hitlergrußes” zu einer Freiheitstrafe von vier Monaten verurteilt. Dies teilt das Gericht auf Nachfrage der Ems-Vechte-Welle mit. Zudem soll der Angeklagte in einer Entziehungsanstalt untergebracht werden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im August 2020 in Papenburg auf eine Familie getroffen ist und diese angepöbelt hat. Im Weggang habe der Angeklagte die drei Personen als „Nazis“ bezeichnet, den „Hitlergruß“ gezeigt und „Sieg Heil“ gerufen. Er soll zudem gesagt haben, dass die Personen „vergast“ werden sollten. Der Angeklagte war dabei erheblich alkoholisiert. Das Amtsgericht in Papenburg hat den Angeklagten bereits im Juni dieses Jahres wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Parkplatz in Meppen nach vermehrten Lärmbelästigungen nachts gesperrt

Der Parkplatz am Nagelshof in Meppen ist nach vermehrten Lärmbelästigungen in der Vergangenheit ab sofort nachts gesperrt. Das Veranstaltungsgelände hinter dem Emsbad, das überwiegend als Parkplatz genutzt wird, wurde dazu mit Pollern und elektronischen Doppel-Schranken versehen. In Zukunft sind die Schranken dann in der Zeit von 19.00 bis 5.00 Uhr geschlossen. Hintergrund der Maßnahme seien zunehemende Larmbelästigungen in den Abend- und Nachtstunden. Dies teilt die Stadt in einer Pressemeldung mit. Zudem seien hier Treffen der Tuningszene veranstaltet worden. Tagsüber sind die Parkflächen weiterhin kostenlos nutzbar.

Unbekannter Fahrer flüchtet nach Unfall mit Radfahrerin

Ein bislang unbekannter Fahrer ist am Samstag nach einem Unfall mit einer Radfahrerin in Meppen geflohen. Gegen 23:30 Uhr überholte der bislang unbekannte Verkehrsteilnehmer eine 27-jährige Radfahrerin auf der Schützenstraße. Der Fahrer eines Autos hielt beim Überholen zu wenig Seitenabstand, so dass sich die Radfahrerin erschrak. Dabei ist sie hingefallen und verletzte sich leicht. Der unbekannte Fahrer fuhr weiter, ohne sich um die Radfahrerin zu kümmern. Zeugen der Tat werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Erdkabeltrassen im Emsland: Vorstellung der Planung bei Bürgersprechstunden

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion stellt Sprechstunden in Aussicht, bei dem sich Bürgerinnen und Bürger über drei Erdkabeltrassen im Ostfriesland und Emsland informieren können. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Vor rund einem Monat habe Amprion der Bundesnetzagentur erste Vorschläge vorgelegt, wo genau die drei Gleichstromverbindungen zwischen Emden und Wietmarschen ab dem Jahr 2024 verlaufen sollen. Bevor es innerhalb des Planfeststellungsverfahrens in die Öffentlichkeitsbeteiligung gehen soll, möchte Amprion den Bürgerinnen und Bürgern den Verlauf der Erdkabeltrassen persönlich vorstellen. In jeder Kommune sind dazu zwischen dem 8. und 11. November jeweils für zwei Stunden Bürgersprechstunden vorgesehen. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung notwendig. Die Pläne sind zudem seit einigen Tagen online auf den Seiten der Bundesnetzagentur einzusehen. Ende November lädt die Bundesnetzagentur dann unter Öffentlichkeitsbeteiligung zu Antragskonferenzen in Bunde und Papenburg ein.Hier können Träger öffentlicher Belange und Bürgerinnen und Bürger sich zur Planung äußern.

 

Terminübersicht der Bürgersprechstunden:
08.11., 13 bis 15 Uhr, Emden
08.11., 17 bis 19 Uhr, Jemgum
09.11., 09 bis 11 Uhr, Leer
09.11., 13 bis 15 Uhr, Rhede (Ems)
09.11., 17 bis 19 Uhr, Dörpen
10.11., 09 bis 11 Uhr, Lathen
10.11., 13 bis 15 Uhr, Haren (Ems)
10.11., 17 bis 19 Uhr, Meppen
11.11., 09 bis 11 Uhr, Geeste
11.11., 13 bis 15 Uhr, Wietmarschen

Namensänderung nach Widerstand: Grafschafter JU nun “Junge Union Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim”

Die “Junge Union Osnabrück-Emsland” wird nun unter dem neuen Namen “Junge Union Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim” agieren. Nach jahrelangem Widerstand erlangt die Grafschafter Junge Union diese Namensänderung im Bezirksvorstand. Das geht aus einer Pressemitteilung des Jungen Union Kreisverbandes Grafschaft Bentheim hervor. Am Bezirksdelegiertentag 2021 am Wochenende in Melle endete die Debatte um die Namensänderung des Bezirksverbandes mit einer sehr knappen mehr als 2/3-Mehrheit. Diese war nötig, da es sich um eine Satzungsänderung handelte und wurde im Hammelsprung-Verfahren durchgeführt. Seit Gründung des Bezirksverbandes wurden mit dem Namen „Junge Union Osnabrück-Emsland“ alle Landkreise, nur nicht die Grafschaft Bentheim, berücksichtigt. Daher wurde bei fast jedem Bezirksdelegiertentag ein Sachantrag auf Namensänderung gestellt. Die Namensänderung fand auch viele Befürworter in anderen Vereinen, wie die Handwerks- oder Industrie- und Handelskammer, die auch erst im Verlauf der Jahre den Namenszusatz gewonnen haben. Bei der zweitägigen Versammlung stand neben dem Austausch mit Politikern und Akteuren aus der Region vor allem die Antragsberatung zum Leitantrag, die Beratung von Sachanträgen, die Prämierung der Besten Einzelaktion sowie die teilweisen Neuwahlen im Bezirksvorstand im Vordergrund.

Foto © Junge Union Kreisverband Grafschaft Bentheim

Zwei Angeklagte aufgrund vorsätzlicher Körperverletzungen vor Amtsgericht Meppen

Das Amtsgericht Meppen verhandelt heute in einem Fall von vorsätzlicher Körperverletzung gegen einen 31-jährigen Angeklagten und eine 27-jährige Angeklagte aus Sögel. Im November 2020 soll der Angeklagte in einem Streit eine Bekannte gegen eine Zaun gedrückt haben und ihr mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Zudem soll er im März 2021 in Sögel eine Ruhestörung begangen haben und herbeigerufenen Polizistinnen als „dumme Schlampen“ beleidigt haben. Im April 2021 soll er ein Opfer mit dem Vorwand, sich Geld leihen zu wollen, zum Tatort gelockt haben. Dort soll er dem Opfer ins Gesicht geschlagen haben und von diesem gefordert haben, 50 Euro in den Briefkasten der zweiten Angeklagten zu werfen. Sonst würde er ihm einen Besenstil gegen den Kopf schlagen. Zum Gerichtstermin sind acht Zeugen geladen.

Rechtsradikale Äußerungen: 37-Jähriger aus Lathen vor Gericht

Ein 37-Jähriger aus Lathen muss sich heute in einem Berufungsverfahren vor dem Landgericht Osnabrück unter anderem für das Zeigen des sogenannten “Hitlergrußes” verantworten. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, im August 2020 in Papenburg auf eine Familie getroffen zu sein und diese angepöbelt zu haben. Im Weggang soll der Angeklagte die drei Personen als „Nazis“ bezeichnet, den „Hitlergruß“ gezeigt und „Sieg Heil“ gerufen haben. Er soll zudem gesagt haben, dass die Personen „vergast“ werden sollten. Der Angeklagte soll dabei erheblich alkoholisiert gewesen sein. Das Amtsgericht in Papenburg hat den Angeklagten bereits im Juni dieses Jahres wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

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