Tipp zur Kriminalprävention: “Häusliche Gewalt” Teil 2

In unserer Servicerubrik zur Kriminalprävention geht es in dieser Woche weiter mit dem zweiten Teil zum Thema „Häusliche Gewalt“. Heute sollen zunächst die Fragen geklärt werden, wo Gewalt eigentlich anfängt und was die ersten Anzeichen für häusliche Gewalt sind. Die Fragen beantworten Christine Richter-Brüggen von der Frauenberatungs-Stelle Nordhorn und Uwe van der Heiden von der Polizei Nordhorn. Jeder Mensch hat laut Grundgesetz das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Trotzdem passiert jeden Tag das Gegenteil und besonders Frauen sind davon betroffen. Christine Richter-Brüggen gibt zunächst Beispiele für frühe Formen von häuslicher Gewalt:

 

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Prozess um bandenmäßigen Betrug startet in Osnabrück: Opfer auch aus Bad Bentheim

Am Osnabrücker Landgericht beginnt heute ein Betrugsverfahren gegen einen 32-jährigen Mann. Der Mann ist wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betruges in neun Fällen angeklagt. Die Opfer kommen unter anderem auch aus Bad Bentheim. Dem 32-Jährigen wird vorgeworfen, Teil einer von der Türkei aus operierenden Tätergruppe zu sein. Die Gruppe soll aus einem Callcenter in Istanbul ältere Menschen in Deutschland angerufen und gewerbsmäßig betrogen haben. Vor Gericht soll über neun Taten zwischen dem vergangenen August und Januar verhandelt werden. Die Tätergruppe soll die Senioren um Wertgegenstände und Bargeld im Gesamtumfang von rund 214.000 Euro betrogen haben. Das Gericht hat für den Prozess insgesamt zehn Verhandlungstage angesetzt.

Stadt Nordhorn will Anteil von Frauen in den Parlamenten erhöhen

Acht interessierte Frauen werden in den kommenden Monaten in Nordhorn auf ihrem Weg in die Politik begleitet. Unterstützt werden sie von sieben aktiven Mandatsträgerinnen und einem Mandatsträger aus den Nordhorner Kommunalparlamenten. Sie beteiligen sich am sogenannten Mentoring-Programm „Frauen. Macht. Demokratie.“. Ziel des landesweiten Programmes ist es, den Anteil von Frauen in den Parlamenten zu erhöhen. In Nordhorn haben sich vier Mitglieder der CDU, zwei Mitglieder der SPD und zwei Mitglieder von Bündnis90/Die Grünen bereiterklärt, die interessierten Frauen zu unterstützen. Das Programm läuft bis zum Spätsommer 2020.

Foto (c) Stadt Nordhorn

Arbeiter auf Windkraftanlage in Walchum verstorben

In Walchum ist heute ein 46-jähriger Mann bei Arbeiten auf einer Windkraftanlage verstorben. Der Monteur hatte in einer Höhe von etwa 80 Metern Servicearbeiten an der Anlage durchgeführt. Weil ihm schwindelig wurde, hatte er sich mittags mit seinen Kollegen in Verbindung gesetzt. Er teilte ihnen mit, dass er sich kurz ausruhen wolle. Kurze Zeit später wurde der Mann ohne Bewusstsein von seinen Kollegen gefunden. Alle Reanimationsversuche blieben erfolglos. Der Mann verstarb noch auf der Windkraftanlage. Er musste von einem Höhenrettungsteam geborgen werden. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder einen Unfall gibt es nach Polizeiangaben aktuell nicht. Die Ermittlungen dauern an.

Zahl der Unternehmensinsolvenzen in der Region geht zurück

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in der Region geht weiter zurück. Das hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mitgeteilt. 67 Unternehmen aus dem Kammerbezirk haben im ersten Halbjahr 2019 einen Insolvenzantrag gestellt. Das entspricht einem Rückgang von rund 37 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Landesweit gingen die Unternehmensinsolvenzen um 12 Prozent zurück. Besonders deutlich war der Rückgang laut IHK im Bau- sowie im Gastgewerbe. Diese Entwicklung sei unter anderem auf die lange Phase des Wirtschaftswachstums zurückzuführen. Mit einer Fortsetzung dieses Trends rechnet die IHK nicht. Internationale Handelskonflikte und zunehmende Unsicherheiten in zentralen Exportregionen würden bereits deutliche Spuren bei den regionalen Unternehmen hinterlassen.

Erhebliche Verkehrsbehinderungen in Nordhorn ab dem kommenden Dienstag erwartet

Rund um die sogenannte McDonald‘s-Kreuzung in Nordhorn muss ab dem kommenden Dienstag mit erheblichen Behinderungen gerechnet werden. Wie die Grafschafter Nachrichten berichten, beginnen dann auf der Kreuzung der Lingener Straße die Arbeiten an der Verlängerung der Osttangente zur neuen Nordumgehung. Die Straße verläuft parallel zur Wietmarscher Straße. Die Vorbereitungen für den Umbau haben laut dem Bericht bereits begonnen. Ab Dienstag soll der Verkehr an der McDonald‘s-Kreuzung in alle Fahrtrichtungen einspurig durch die Baustelle geführt werden. Die Bauarbeiten sollen bis Anfang Oktober dauern.

Landkreise bekräftigen 15-jährige Partnerschaft

Der Landkreis Emsland und der polnische Landkreis Lidzbark-Warminski haben ihre 15-jährige Partnerschaft noch einmal urkundlich bekräftigt. Das hat der Landkreis Emsland mitgeteilt. In der vergangenen Woche war eine Delegation aus dem Partnerlandkreis zu Gast, um den gegenseitigen Austausch und das direkte Gespräch zu pflegen. Anlass des Besuches war das 15-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen den beiden Landkreisen. Anfang Oktober soll es einen Gegenbesuch geben. Dann reist eine emsländische Delegation aus Verwaltung und Politik ins polnische Lidzbark-Warminski. Der Landkreis liegt im Nordosten Polens am Rande der Masurischen Seenplatte und zählt zu den schönsten Gegenden des Landes.

Foto (c) Landkreis Emsland

Auswärtsspiel des SV Meppen in Duisburg muss verlegt werden

Das für den kommenden Samstag angesetzte Auswärtsspiel des SV Meppen gegen den MSV Duisburg muss verlegt werden. Das hat der SV Meppen mitgeteilt. Beide Vereine wurden heute vom Deutschen Fußball Bund über die Absage informiert. Die Partie des 7. Spieltages kann wegen Problemen an der Dachkonstruktion der schauinsland-reisen-arena in Duisburg nicht ausgetragen werden. Die Sicherheit im Stadion könne nicht gewährleistet werden. Eine Austragung der Partie an einem Ausweichstandort wäre am Samstag nicht möglich, heißt es in der Mitteilung. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. Erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Sie können aber auch in der Geschäftsstelle des SV Meppen zurückgetauscht werden.

Einsturz des Sporthallendaches an der Lingener Johannesschule: Noch keine Entscheidung vor Gericht

Im Verfahren um Schadenersatzansprüche wegen des Einsturzes des Sporthallendaches an der Lingener Johannesschule im Januar 2017 gibt es noch keine Entscheidung. Am Landgericht Osnabrück wurde heute erstmals mündlich darüber verhandelt. Die Stadt Lingen wirft einem Statiker vor, bei der Planung von Umbauten an der Halle im Jahr 2010 Fehler begangen zu haben. Die Fehler sollen zum Einsturz der Halle geführt haben. Der Statiker weist die Vorwürfe zurück. Aus seiner Sicht habe der Einsturz andere Ursachen. Insbesondere die Holzbalken seien nicht mehr ausreichend tragfähig gewesen, so der Statiker laut einer Mitteilung des Landgerichtes. Nach der Anhörung von drei Zeugen könnte jetzt ein Sachverständigengutachten eingeholt werden. Eine Entscheidung über den Fortgang des Verfahrens soll am 7. Oktober fallen.

Polizei sucht Zeugen nach Messerangriff in Geeste

Nach dem Messerangriff auf eine Frau und einen Polizeibeamten heute Morgen in Geeste sucht die Polizei Zeugen. Ermittlungen haben ergeben, dass der 32-jährige Tatverdächtige bereits vor dem Vorfall in zwei Straßen auffällig geworden ist. Zeugen könnten den Mann zwischen 4 Uhr und 5.20 Uhr An der Schaftrift und an der Danziger Straße wahrgenommen haben. Die Polizei sucht außerdem Kleidung, die der Täter in den beiden Straßen zurückgelassen haben könnte. Im Geester Ortsteil Dalum war heute Morgen ein Mann in ein Haus an der Königsbergstraße eingedrungen, bedrohte eine Bewohnerin mit einem Messer und verletzte einen Polizeibeamten mit dem Messer am Bein. Über das Motiv des Mannes gibt es noch keine Informationen.

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