Weiterhin Maskenpflicht in Nordhorner Innenstadt

Der Landkreis Grafschaft Bentheim verlängert für die Nordhorner Innenstadt die Maskenpflicht. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landkreises hervor. Damit wird die vom 23. Oktober in der Allgemeinverfügung  getroffene Regelung über den 16. November hinaus bis zum 30. November verlängert. Damit bleibt das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes weiterhin für die Fußgängerzone, den Bereich des Platzes ‚Am Schweinemarkt‘ sowie für den Fußweg entlang der Schaufensterfront und den Zugangsbereichen der Geschäfte des Ringcenter-Gebäudes Pflicht. Die Bereiche sind auf der Karte oben rot markiert. Laut Kreisrat Dr. Michael Kiehl, zeigten die bisherigen Maßnahmen langsam Wirkung, dennoch sei die Situation weiterhin ernst und die Aufhebung einer Maskenpflicht das falsche Signal.

Bild © Landkreis Grafschaft Bentheim

 

29-Jähriger aus Papenburger Umgebung wegen Widerstandes, Beleidigungen und Bedrohungen verurteilt

Das Amtsgericht Osnabrück hat gestern einen 29-Jährigen aus der Nähe von Papenburg wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt. Das Gericht verhängte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und verordnete den Besuch einer Entziehungsanstalt. Vor rund zwei Jahren übte der Mann in Papenburg körperlichen Widerstand gegen Polizeibeamte aus. Zudem beleidigte und bedrohte er die Polizisten. Er wurde von den Beamten festgenommen, nachdem er einem Platzverweis nicht nachkam. Mit dem Urteil des Landgerichts wurde die Berufung abgeändert.

Regionale Unternehmen zum Großteil mit Arbeit der Gesundheitsämter zufrieden

Die Unternehmen in der Region sind zu einem großen Teil mit der Qualität der Informationen der Gesundheitsämter zufrieden. Das teilt die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim (IHK) vor dem Hintergrund einer Blitzumfrage mit. Darin wurde die Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern von regionalen Unternehmen bewertet. Fast 50 Prozent der Unternehmen loben die Qualität der Informationen. 15 Prozent sind dagegen unzufrieden mit der Zusammenarbeit. Kritisiert werde vor allem die Geschwindigkeit der Behörden in puncto Auszahlung von Entschädigungen wegen angeordneter Quarantänemaßnahmen. IHK-Präsident Uwe Goebel erklärt dazu, dass die Pandemie für viele Betriebe eine existenzbedrohende Belastung sei und daraufhin die Auszahlung der Entschädigung beschleunigt werden müsse. Dafür, so der Präsident, möglicherweise auch mit externer Unterstützung. Zudem sei auch das laut IHK uneinheitliche Vorgehen der Gesundheitsämter in der Kritik. So werde zum Beispiel unterschiedlich geregelt, wie lange Kontaktpersonen in Quarantäne müssten und wie sie sich konkret mit einem negativen Testergebnis wieder in das Unternehmen begeben können.

Schwelbrand auf Zentraldeponie in Dörpen – Feuerwehr Dörpen und Surwold mit 41 Kräften im Einsatz

In Dörpen hat es heute Morgen einen Schwelbrand auf dem Gelände der Zentraldeponie gegeben. Dort brannten knapp 150 Kubikmeter Kompostiergut für eine Biogasanlage. Beim Eintreffen auf dem Gelände stellte die Feuerwehr Dörpen eine starke Rauchentwicklung und einen Schwelbrand fest. Das brennende Material wurde mit zwei Radladern zusammengetragen und anschließend von der Feuerwehr mit Schaummittel abgelöscht. Später unterstützte die Feuerwehr Surwold mit einem Tanklöschfahrzeug. Vier Stunden dauerte der Einsatz mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 41 Einsatzkräften vor Ort.

Foto © SG Dörpen Feuerwehr Dörpen

Verkehrsunfall in Meppen – Polizei bittet um Hinweise

In Meppen ist vergangenen Donnerstag gegen 13.45 Uhr ein Kind bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt worden. Der Junge war mit seinem Fahrrad auf der linken Seite der Haselünner Straße in Richtung Innenstadt unterwegs, als er in Höhe der Paulstraße gegen ein Auto stieß. Er stürzte daraufhin und verletzte sich am Knie. Anschließend fuhr er weiter, ohne seinen Namen zu hinterlassen. Die Polizei bittet um Hinweise.

 

SV Meppen meldet fünf weitere Coronafälle

Beim SV Meppen sind heute bei einer Nachtestung auf das Coronavirus fünf weitere positive Testergebnisse zutage gekommen. Das meldet der Verein auf seiner Webseite. Die Nachtestung erfolgte am Montag. Bereits vergangen Donnerstag sind sieben Personen im Verein positiv auf das Virus getestet worden. Sowohl für die Drittligamannschaft, als auch für das Trainer- und Betreuerteam wurde durch das Gesundheitsamt des Landkreises Emsland eine 14-tägige häuslich Quarantäne angeordnet.

Symbolfoto © SV Meppen

IHK-Tourismusausschuss fordert für Branche schnelle Finanzhilfen vom Bund

Der IHK – Tourismusausschuss für Osnabrück, das Emsland und die Grafschaft Bentheim fordert vom Bund schnelle Finanzhilfen für die Gastronomie- und Hotelbranche. Einer Pressemitteilung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zufolge, steige mit dem zweiten Lockdown die Wahrscheinlichkeit von Insolvenzen. Laut IHK-Geschäftsbereichsleiterin Anke Schweda waren bereits im ersten Lockdown fast 90 Prozent der Betriebe um ihre finanzielle Situation besorgt und gut ein Drittel der Unternehmen berichtete von Liquiditätsengpässen. Die Mitglieder des Ausschusses teilen mit, dass die ihrer Aussage nach „politische Entscheidung zum faktischen Berufsverbot für die Branche“ nicht nachvollziehbar sei. Ausschussvorsitzender Freiherr Friedhelm-Wilhelm von Landsberg-Velen ergänzt, dass der Wirtschaftsminister kurzfristige Hilfe zugesagt habe und der, so Landsberg-Velen „jetzt niemand auf der Bremse stehen“ darf.

Weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Alten- und Pflegeheim in Werlte

Das Alten- und Pflegeheim St. Raphaelstift in Werlte meldet einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. So ist eine Bewohnerin in der Nacht zu heute in einem Krankenhaus verstorben. Sie wurde bereits zu Beginn des Infektionsgeschehens dorthin überwiesen. Außerdem wurden zwei weitere Mitarbeiterinnen positiv auf das Virus getestet und befinden sich aktuell in Quarantäne. Insgesamt haben sich seit Ende Oktober 20 Bewohnerinnen und Bewohner sowie acht Mitarbeitende infiziert. Drei Bewohnerinnen und Bewohner sind zudem im Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Das Alten- und Pflegeheim St. Raphaelstift in Werlte ist im Emsland eine der ersten Einrichtungen gewesen, die während der zweiten Corona-Welle von Infektionen mit dem Virus betroffen war.

Symbolbild

Landgericht Osnabrück verurteilt Mann aus Nordhorn wegen Drogendelikten

Das Landgericht Osnabrück hat heute einen 25-jährigen Mann aus Nordhorn wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in 18 Fällen verurteilt. Das Gericht verhängte in einem Berufungsverfahren eine Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und einem Monat. Der Verurteilte hat von Oktober 2018 bis Mai 2019 in Nordhorn Marihuana an verschiedene Abnehmer verkauft.

Programm