Atomkraftgegner aus dem Emsland und Münsterland kritisieren die Äußerungen von Andreas Hoff, dem Chef der ANF-Brennelementfabrik in Lingen, zur geplanten Beteiligung des russischen Atomkonzerns Rosatom. Das berichtet das Bündnis AgiEL und das Aktionsbündnis Münsterland heute in einer Pressemitteilung. Hoff bezeichnete die Sorgen um die nationale Sicherheit als „Gerücht“, obwohl Rosatom, direkt dem Kreml unterstellt, bereits Mitarbeiter in Lingen geschult habe, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Initiativen sehen hierin eine Verharmlosung und betonen die Gefahren durch möglichen Einfluss russischer Geheimdienste, die auch von deutschen Sicherheitsbehörden bestätigt würden. Am 20. November lädt das niedersächsische Umweltministerium zu einem Erörterungstermin zu den 11.000 Einwendungen gegen das Projekt ein.