Anti-Atom-Initiativen erwarten Uran-Lieferungen ins Emsland

Die Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Emsland und Münsterland rechnen kurzfristig mit einer neuen Lieferung von angereichertem Uran für die Brennelementefabrik in Lingen. Das teilt das Bündnis AgiEL mit. Anlass ist die Ankunft des russischen Atomfrachters „Mikhail Dudin“, der seit gestern Abend im Hafen von Rotterdam liegt. Nach Einschätzung der Initiativen könnte das Uran noch heute oder in den kommenden Tagen per Lkw ins Emsland transportiert werden. Gleichzeitig seien auch Transporte von Brennstäben aus Lingen über Russland nach Kasachstan möglich. Die „Mikhail Dudin“ sowie ihr Schwesterschiff „Baltiyskiy 202“ werden nach Angaben der Initiativen nahezu ausschließlich für Urantransporte zur Lingener Brennelementefabrik genutzt. Kritisiert wird in diesem Zusammenhang die anhaltende Abhängigkeit des Standorts Lingen von russischen Atomgeschäften.

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